wenn Ferien nicht leicht sind

Shownotes

Vielleicht blickst du den kommenden Wochen mit gemischten Gefühlen entgegen. Vielleicht bist du erschöpft, steckst mitten in einer Beziehungskrise, fühlst dich allein, hast finanzielle Sorgen oder betreust ein Kind oder einen Angehörigen, der viel Unterstützung braucht. Vielleicht sind Ferien für dich einfach vor allem eines: anstrengend.

In dieser Folge möchte ich all den Menschen ein kleines Pflaster fürs Herz schenken, für die Ferien nicht nur Vorfreude bedeuten. Ich teile Gedanken aus meiner eigenen Geschichte und aus meiner Coachingpraxis – über Selbstmitgefühl, den Druck perfekter Ferienbilder, den Vergleich mit anderen und die Frage, die mir in schwierigen Zeiten immer wieder hilft:

Wie kann ich es mir gerade ein kleines bisschen leichter machen?

Diese Folge nimmt den Stress vielleicht nicht weg. Aber vielleicht erinnert sie dich daran, dass du mit deinen Gefühlen nicht allein bist.

💜 Danke, dass du dir Zeit genommen hast, diese Folge anzuhören.

Pflaster fürs Herz ist ein werbefreies Herzensprojekt. Mein Wunsch ist es, einen Ort zu schaffen, der stärkt, entlastet, Trost spendet und daran erinnert, dass wir mit unseren Herausforderungen nicht alleine sind. Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich sehr, wenn du ihn abonnierst, bewertest oder mit Menschen teilst, denen er ebenfalls guttun könnte. So hilfst du mit, dass Pflaster fürs Herz noch mehr Menschen erreicht. Wenn du meine Arbeit und den Podcast darüber hinaus unterstützen möchtest, freue ich mich über einen virtuellen Kaffee: https://buymeacoffee.com/sarasatir Mehr zu meiner Arbeit findest du unter: https://www.satircoaching.ch/

Transkript anzeigen

00:00:02: Und das ist so ein Widerspruch von dem, wo man die ganze Zeit überall gehört.

00:00:06: Ah, so schön!

00:00:07: Ferien!

00:00:09: Und dabei vergisst man, dass es ganz viele unterschiedliche Gründe gibt, wieso eben diese Sommerferien Stress auslösen können.

00:00:23: Eins ist klar – wir alle struggleen.

00:00:26: Und manchmal tut's Leben auch weh.

00:00:28: Die Pflasche fürs Herz ist im Podcast, den ich in diesem allem begleitet.

00:00:33: mit Gedanken, Pülsen und Gesprächen direkt aus meiner Coaching-Praxis, die dich stärken und entlasten.

00:00:42: Ich bin Zara Satir und freue mich wenn du immer wieder loslassen kannst, wenn du etwas brauchst, das dir eine Lichtigkeit schenkt und dein Herz wärmt.

00:00:55: Das ist ein Volk für alle, die, wenn sie an Sommerferien denken ... Oder schon in den Sommerferien sind, hier im Kanton Zürich hat es gerade angefangen.

00:01:07: Nicht nur gute Gefühle haben, vielleicht ambivalente oder auch inner Sorgen und Stress erleben.

00:01:16: Druck!

00:01:17: Puh!

00:01:18: Ferien – das ist streng.

00:01:21: Oder es löst vielleicht Sorgen aus?

00:01:24: Und das ist so ein Widerspruch von dem, wo man die ganze Zeit überall gehört.

00:01:29: Ah, so schön!

00:01:30: Ferie!

00:01:32: Und dabei vergiss man, dass es ganz viele unterschiedliche Gründe gibt.

00:01:37: Wieso eben die Sommerferien Stress auslösen können?

00:01:41: Wie ja Juni-Juli für viele eine strenge Zeit ist gerade die, die Kinder haben, weil einfach irgendwie ein Anlass der nächste Jagd und wir dort noch den Kuchen mitbringen sollten.

00:01:51: Dort ist noch irgendein Abschiedsgeschenk zu organisieren.

00:01:54: Wie irgendwie so.

00:01:55: im November-Dezember ist dann der Sommer das auch, wo die Weihnachtszeit ist ... voller Erwartungen, wie toll das sollte sein.

00:02:06: Die schönste Zeit im Jahr!

00:02:09: Und ja natürlich kann es das sein – aber für viele ist sie es eben nicht und diese Folge nehme ich heute auf.

00:02:19: Ich kenne das selber.

00:02:22: Meine Kinder sind mittlerweile erwachsen, die sind neunzehnundzwanzig und mein älterer Sohn hat eine seltene Stoffwechselkrankung und ist mehrfach behindert Und der andere ist im Autismus-Spektrum und hat Sommerferien.

00:02:37: Sommerferie war für mich immer die aller, allerstrengste Zeit im Jahr.

00:02:43: So diese fünf Wochen unstrukturiert mit sehr wenig Entlastung wie viele weggekommen sind.

00:02:54: Dann auch natürlich so mit den eigenen Wünschen und Träumen, wie ich gerne Ferien gemacht habe ... die überhaupt nicht irgendwie kompatibel waren mit der Bedürfnis des Sohnes.

00:03:06: Beziehungsweise war seine Betreuung rund um den Urjob.

00:03:12: Und so geht es vielen, die ein Kind haben oder eine Angehörige, die vielleicht Pflege braucht und Betreuungen.

00:03:20: Aber ich glaube, so erleben sie auch viel.

00:03:22: Ja klar in einer anderen Belastungsstufe aber eben auch, die einfach kleine Kinder haben ... Oder Kinder mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen, weil sie vielleicht verschiedene Alte sind, die mir manchmal Mütter in der Praxis sagen, jetzt kommen wieder diese Ferien.

00:03:41: Und ich bin das letzte Jahr nach diesen Ferien so müde, dass ich eigentlich Ferien von den Ferien brauche.

00:03:49: und dieser Stress betrifft aber nicht nur Menschen mit Kindern sondern auch diejenigen, Ja, ich denke da gerade jemand in meinem Bekanntenkreis, der sich gerade trennt hat.

00:04:03: Also er wurde verlassen, ganz überraschend und irgendwie hat man schon Ferien zusammen geplant und jetzt ist alles anders.

00:04:11: Und irgendwie ... Sie haben gesagt ja was soll ich jetzt machen?

00:04:16: Soll ich alleine in die Ferie oder einfach daheim bleiben?

00:04:18: wie irgendwie?

00:04:19: alle haben jetzt schon Pläne und alle haben ja schon etwas vor und ich fühle mich gerade mega-mega allein!

00:04:29: Oder der Freund von mir, der seine Stelle verloren hat und überhaupt kein Geld zur Ferien geht.

00:04:37: Auch hier ist eine Realität von vielen Menschen.

00:04:39: Das Geld reicht nicht zum schöne Ferien machen.

00:04:45: oder auch die Person, in der man gerade in den Sinn kommt, die eine Beziehungskrise hat.

00:04:53: Und wenn er mich so erzählt hat, weisst du, Sarah ganz ehrlich?

00:04:57: Wenn ich nur daran denke ... Allein schon die ganze Zeit auf den Handhocken geschweigen, dann zwei Wochen, wie wir es jetzt planen, mit der Kind.

00:05:07: Sie haben richtig Angst vor dem und wissen gar nicht und sagen auch so blöd mit der Kinder, wenn man sie irgendwie nicht gut hat.

00:05:14: Und ich glaube auch das kennen mega viele, dass wenn sie vielleicht nicht sicher sind ja was machen sie mit der Partnerschaft, bleiben sie drin oder gehen sie raus?

00:05:23: Dann geht man in diese Ferien und hat eben nicht nur freudige Gefühle.

00:05:32: Das sind unterschiedliche Belastungsfaktoren.

00:05:37: Sie sind unterschiedlich gross und ich glaube, wenn man so wie ich ein Kind mit einer seltenen Erkrankung oder Behinderung hat, dann ist Ferien eine ganz andere Herausforderung als wenn das Kind gesund ist Oder wenn du gar kein Kind hast.

00:05:55: Aber ich finde es im Fall unglaublich wichtig, dass man nicht die Belastungen so gegeneinander aufweigen muss.

00:06:03: Sonst musst du anfangs beweisen, dass dein Stress den Schmerz, das du gerade hast, genug gross ist.

00:06:12: Ich glaube mit dem tun wir uns irgendwie nichts Gutes.

00:06:16: Man hat immer gerade diese Belastung, die gerade ist und man eignet dazu, Belastungen miteinander zu vergleichen.

00:06:25: Und ja, manchmal wird das relativierend.

00:06:28: Aber manchmal ist auch das Gegenteil.

00:06:31: Man tut sich dann so absprechen.

00:06:35: Ich glaube, jeder Mensch erlebt gerade das, was auf seinem Herz liegt, irgendwie schwer und das dürfen wir ja auch ernst nehmen.

00:06:47: Ja ... So das Verständnis für die anderen, das haben wir ganz häufig aufgestellt.

00:06:53: Wir fühlen mit und sind empathisch.

00:06:55: Aber ein Verständniss bei einem selber ist gerade streng und es ist viel.

00:07:02: Ich habe nicht einfach nur freudige Gefühle, wenn ich jetzt in den Ferien bin oder ab Ferien denke.

00:07:08: Das darf man ja auch bei sich haben, dieses Verständen.

00:07:13: Und immer wenn ich so über das Thema nachdenke ... Dann denke ich, wir haben mit den Ferien so unglaublich viele Bilder verknüpft.

00:07:25: Und diese Bilder sind voller Anspruch!

00:07:28: Ferien müssen schön sein, erholsam sein, harmonisch und unvergesslich.

00:07:36: Und dann vielleicht noch allen gefallen, wenn man nicht alleine reist.

00:07:40: Das hat einen Perfektionsanspruch.

00:07:44: Ich glaube ... Manchmal leiden wir weniger an den Ferien, sondern an unseren Vorstellungen.

00:07:51: Wie müssten Ferien sein?

00:07:54: Das wird uns auch die ganze Zeit im Aussen aufzeigen.

00:07:58: Wir haben das alle so internalisiert ... Es ist das Gleiche.

00:08:04: Wenn es schön Wetter ist, muss man rausgehen und sonst verpasst man etwas.

00:08:08: Dabei kann man einfach mal drinbleiben.

00:08:11: Und mit den Fähren geht es auch so.

00:08:13: Bis zu ... Man kann nicht in die Ferien gehen, wenn man merkt, dass es ein Stress ist.

00:08:18: Aber diese Bilder wirken auf uns.

00:08:22: Auch wenn man kognitiv sehr wohl abstrahieren könnte, Dass nicht unsere Bilder sind, wirkt es eben auf unsere Emotion.

00:08:31: Wir haben das irgendwie in uns internalisiert und wir kommen dann in so teilweise fast schon ein bisschen Hollywoodartige Vorstellungen.

00:08:40: Teilweise sind sie auch wirklich unsere Bedürfnisse aber manchmal sind es auch Ansprüche, wenn eigentlich gar nicht unsere sind.

00:08:48: Und ich finde allein hier schon zu reflektieren, wenn es ums Thema Sommerferien geht oder allgemein Ferien, mega spannend!

00:08:56: Also was geht es jetzt eigentlich gerade?

00:08:59: Geht es wirklich um etwas, das mir wichtig ist oder habe ich das Gefühl, dass man mehr so machen muss.

00:09:06: Denn mehr macht ja Ferien und wer ist eigentlich mehr?

00:09:12: Und dann vergleichen wir... Unser Alltag mit den Highlights der anderen.

00:09:18: Man sieht von den Anderen, gerade wenn es um die Social-Media geht, ja so ist nur immer die Highlights.

00:09:24: Also das Bild, dass man von den andernen Menschen ja immer in einer Wohnung wäre und nur den Balkon gesehen hat, man sieht nicht in diese Zimmerin.

00:09:32: Und bei den Ferien ist es ja extrem!

00:09:34: Was dann die Leute irgendwie posten oder verschicken, als sie früher als Postkarte hatten?

00:09:41: Das sind Highlights... Und dabei vergleichen wir uns mit etwas, das gar nicht echt ist.

00:09:51: Ich finde es manchmal hilfreich, weil es völlig normal ist, dass man uns vergleicht.

00:09:54: Aber ich finde es sometimes hilfrig, sich dann nicht so unter Druck zu setzen und das einzusetzen, damit was vergleiche ich mich überhaupt?

00:10:07: Und die Ansprüche auch zu hinterfrögen.

00:10:12: Was dann hilft ... ist das Selbstmitgefühl anstatt Selbstkritik.

00:10:18: Also vielleicht, dass man sagt, ich darf ambivalente Gefühle haben, wenn es um dieses Thema geht?

00:10:27: Es ist okay, dass sich streng finden und nicht nur schön oder gar nicht schön.

00:10:33: Und ja ... Ich bin vielleicht gerade traurig oder habe Sorgen oder fühle mich alleine.

00:10:42: Ja!

00:10:43: Das ist traurig und das ist streng.

00:10:45: Und ja, das hätte ich mir anders gewünscht.

00:10:51: Mir hilft das bis heute immer wieder.

00:10:54: Ich weiss, dass es vielen Menschen, die zu meiner Praxis kommen, auch helfen.

00:10:58: Dass ich mir gegenüber im Moment, in dem ich Stress erlebe oder traurige bin, wo ich merke ... Ja, Kopf!

00:11:08: Das haben wir echt anders vorgestellt.

00:11:11: Das Leben?

00:11:12: oder eben die Ferien, dass das darf sein und mich mit milden Begegnungen.

00:11:19: Das ist nicht immer einfach.

00:11:21: Aber ich darf auch traurig sein, wenn die Ferie ganz anders sind als ich es mir ausmalen würde.

00:11:31: So das Mitfühlen ist nicht unbedingt so ein Mitleiden.

00:11:35: Es geht nicht darum, dass ich mich dann in dem inner saule sondern es geht mehr um einen Achtsamst mir selbst begegnet sich zu sagen ja scheisse hätte ich mir irgendwie anders vorgestellt.

00:11:51: und Das heisst nicht, dass man sich in diesen Problem einrichtet und sich nicht selbst drinnen alleine lässt.

00:12:00: Denn das passiert oft, wenn wir uns Frieden sind, traurig sind, Stress erleben.

00:12:05: Dass man uns selber allein in dem lönnt.

00:12:09: Und eigentlich noch kritisieren, dass wir gerade Stress erlebern.

00:12:15: Ich glaube ... Wenn schon die Ferien nicht so sind, wie wir sie uns wünschen und wenn es vielleicht schon streng ist oder traurig oder was auch immer.

00:12:24: Oder einfach auch nervend.

00:12:27: Dann können wir doch uns wenigstens selber in dem wie versuchen freundlich zu begegnen.

00:12:34: Wie ich finde das hilft?

00:12:37: Und was auch hilft ... Ich frage mich nicht, wie ich die perfekten Ferien überkomme.

00:12:47: Wie kann ich es mir vielleicht einrichten?

00:12:51: Dass es etwas einfacher wird und leichter wird.

00:12:56: Manchmal gibt es etwas, das ich noch verändern kann.

00:13:01: Vielleicht, wenn es gerade so streng ist ... Ich konnte mit meinem Eltern nie in der Body gehen.

00:13:05: Beziehungsweise, wenn er jetzt kommt, dann in den Ferien zu Hause.

00:13:11: Ich darf heute, heute habe ich das grosse Glück, dass ich ihn nach Hause nehme und dann gehe ich noch in die Ferien.

00:13:20: Weil wenn er nach Hause kommt für die Ferie, dann habe ich keine Ferien, dann mache ich ganz viel Kehrarbeit.

00:13:26: Und dann wünsche ich es sich in die Bade zu gehen!

00:13:29: und dann plane ich das ganz genau.

00:13:32: Und dann weiss ich, wir sind etwa vielleicht eine halbe Stunde oder eine Stunde in der Party.

00:13:37: für ihn mit dem Autismus-Spektrum ist es nachher zu viel und zu viel reizt und ich gehe am Morgen.

00:13:43: Wenn ich Glück habe, regnet's noch ein bisschen, das ist schon das Beste.

00:13:48: Aber vielleicht kann man sich sehr erleichtern machen, wenn man sagt, ah!

00:13:52: Das ist mir die Stressigkeit, ich gehe einfach dahin.

00:13:57: Oder wir schauen einen Film daheim, oder wenn ich noch nicht in den Ferien bin.

00:14:02: Wir teilen uns auf, wenn ich nicht alleine mit den Kindern in der Ferie bin.

00:14:07: Vielleicht gibt es auch noch jemanden, bei dem ich fragen kann um Hilfe.

00:14:13: Denn das dürfen wir immer.

00:14:14: Es dürfen uns – gerade wenns Leben auserfordert ist – so viel Hilfe holen wie möglich.

00:14:21: und ja, das ist nicht einfach.

00:14:23: Aber man darf fragen, hey!

00:14:26: Hättest du mal Zeit, um vielleicht zu übernehmen oder mitzukommen?

00:14:30: Vielleicht fühle ich mich gerade alleine.

00:14:32: Hast du vielleicht Lust?

00:14:34: Meine Erfahrung ist so mit Hilfe anzunehmen und ich habe es wirklich fest gelernt.

00:14:39: Ich denke manchmal, ich habe das Dank meinem Sohn auch festgelehnt, dass wenn ich mich getraue zu fragen mehr Hilfe kommt als ich erwartet habe ... und dass die Hilfe nicht unbedingt immer von den Menschen genau kommt, wo ich es gedacht habe.

00:14:53: Sondern manchmal auch sehr überraschend um einen anderen Ecken zu nehmen.

00:14:58: Und dann vielleicht auch so schauen, wie kann ich es mir sonst noch einfacher machen?

00:15:04: Ich bestelle mir mal etwas zu essen wenn sie in finanziell drin leiden oder ich lasse ein Puff einfach liegen, wenn ich es vertrage.

00:15:11: Auch das ist nicht immer gleich.

00:15:13: Aber einfach immer wieder diese Frage okay ... Wie kann ich es mir noch irgendwie leichter machen?

00:15:20: Geht's noch etwas leichter?

00:15:23: Und das heisst nicht, dass Ferien dann vielleicht nicht gleich anstrengend sind und vielleicht bleibt auch Traurigkeit.

00:15:33: Vielleicht verändert auch diese Podcastfolge deine Situation überhaupt nicht!

00:15:39: Und vielleicht gehst du aber mit einer bisschen mehr Freundlichkeit dir selber gegenüber durch die Ferienzeit.

00:15:48: Und vielleicht erinnert es sich auch daran, ich finde das auch so hilfreich, dass du nicht alleine bist.

00:15:57: Dass gerade jetzt der Zeit ist bei vielen Druckauslösten und Stressen und Sorgen.

00:16:03: Auch wenn in den Medien nicht stattfindet, dass man weiss, die Gizdi-Menschen sind viel... ...und wir sind ein wenig miteinander verbunden.

00:16:18: Wie die Ferien sind wirklich nicht für alle Licht.

00:16:23: Und manchmal, wenn man so etwas mit dem Bewältigen, das gerade nicht Licht ist, hilft sie einfach, dass man sagt, ich mache es Tag für Tag und wie kann ich es mir immer wieder ein bisschen leichter machen?

00:16:39: Mit diesem Gedanken wünsche ich dir, wenn du Ferien hast, immer wieder ganz viele kleine ... So ein Lichtigkeitsmoment, vielleicht gibt es uns.

00:16:50: Manchmal sind sie ja nur so Sekunden und bis zum nächsten Mal.

00:16:56: Tschüss miteinander!

00:16:58: Es ist so lustig.

00:16:59: jetzt habe ich schon die Tschüsse gesagt.

00:17:01: Und ich tue ja diese Podcastfolge, die ich hier mache.

00:17:05: Die tue ich nicht Skripte und auch nicht Schneide.

00:17:10: Und dann nachher irgendwie tue mich das Gedanken einsprechen.

00:17:17: Das ist gar nicht so einfach, mir so alleine ins Mikrofon zu reden und alles etwas zu sagen was man denkt.

00:17:23: Und es darf ja auch mega offene Gestalt bleiben und nachher gäbe es immer noch irgendwie mehr zu sagen wie es nachher noch weiterdenkt.

00:17:30: eh aber jetzt habe ich mich so gedacht.

00:17:32: jetzt muss ich nochmal ein paar Gedanken wieder äußeren weil... Manchmal geht es ja bei diesen Ferien, wie ich mich gerade erinnere an eine gute Freundin von mir.

00:17:44: Sie hat einen Sohn, der auch vom Autismus-Spektrum ist und in diesem Sinne nicht noch eine kognitive Behinderung hat.

00:17:56: Ganz anders als mein Sohn.

00:17:57: Aber eben die Welt des Autismus kennen wir beide.

00:18:02: Wir haben zwei-, dreimal Ferien miteinander gemacht.

00:18:08: Das war irgendwie auch gut, weil das Verständnis gegenseitig hier war und gleichzeitig.

00:18:14: Vor ein paar Wochen haben wir darüber geredet, dass es wirklich einen Tag gab, in dem wir so fertig waren mit den Nerven, dass wir am Boden gehockert sind und nicht mehr gewusst haben sollen wir berühmten oder nur noch lachen.

00:18:30: Sollen wir uns einfach betrinken?

00:18:32: wie es einfach so horrorig war und so wahnsinnig streng.

00:18:39: Heute wollen wir mit Udra überlachen, weil unsere Kinder sind jetzt beide erwachsen.

00:18:46: Dann schauen wir uns auch etwas stolz auf diese Zeit zurück.

00:18:52: Gleichzeitig haben wir das irgendwie geschafft.

00:18:59: Wir haben uns damals immer so gesagt, dass wir nicht über einen Schnappen haben.

00:19:03: Und Mama war fast schon am Rang von mir über den Schnappern.

00:19:09: Dann hilft ja auch Humor einfach so fest.

00:19:13: Ich weiss nicht, es hat noch viele, die wahnsinnig streng sind und so viel Nerven gebraucht oder traurig sind.

00:19:23: Es wird manchmal auch eine Tragödie, eine Komödie.

00:19:29: Mir hilft das immer wieder so im Leben, dass ich gerade wenn es irgendwie so schwierig ist und mich stressig und anders steht als bei den anderen, dass sich mir das Ganze manchmal als Film vorstellen.

00:19:42: Und wenn ich das so mache, stelle ich mir wie vor, dass sie sich im Kino sitzen und dann so diesen Film schauen oder vielleicht die Telenovela, wo das Leben ja manchmal auch ist.

00:19:55: Dann macht es etwas, dann kommt ein bisschen Abstand über zu diesen schweren Emotionen.

00:20:02: Irgendwie hat es manchmal auch etwas Lustes.

00:20:06: Es ist nicht so, dass ich das immer kann.

00:20:08: Aber es ist mir jetzt gerade noch im Sinn gekommen, dass es beim Thema Ferien unglaublich helfen kann.

00:20:17: und wie das von aussen anschauen.

00:20:20: Es ist eigentlich auch ein bisschen irre, dass alle Menschen irgendwo an den Rennen zum Ferien machen.

00:20:28: Alle haben ihre Träume und Ansprüche und Bedürfnisse.

00:20:32: Es kommt alles so aufeinander auf.

00:20:34: Kein Wunder war der Name Chaos!

00:20:36: Und kein Wunder ist es eben nicht so toll.

00:20:38: Keine Wunder sind immer der Name enttäuscht oder haben mega Stress.

00:20:43: Und das hat mit ein bisschen Genugabstand ja vielleicht auch etwas Lustiges.

00:20:50: Ja, das kann ich nicht immer.

00:20:53: Aber ich habe es einfach noch schon ein wenig einsprechen.

00:20:55: So jetzt höre ich aufs Fettung!

00:20:58: Gute Ferien – also immer das heisst oder eben nicht die Ferien?

00:21:02: Oder den Ferien der

00:21:03: Ferien?!

00:21:04: Das habe mich übrigens auch recht viel gebraucht weil das Geld damit so knapp war ... Gerade, wo die Kinder noch kleiner waren.

00:21:14: Und ich habe dann aber mir wirklich erlaubt, wie nach der Ferie ... Also wenn diese Kinder wieder in der Schule waren, mal wirklich etwas liegen zu lassen und ein bisschen frei zu machen.

00:21:28: Ja, ich meine es geht nicht immer.

00:21:29: Aber hey, wenn du das im Fach hast, dann unbedingt auch machen.

00:21:35: Also tschüss!

00:21:41: Der Podcast ist unabhängig und werbenfrei und ein totales Herzensprojekt.

00:21:48: Darum freue ich mich besonders, wenn du es abonnierst, herzlich und teile.

00:21:54: Denn dann kann er weiter wachsen!

00:21:57: Wenn du mehr unterstützen möchtest, kannst du mir gerne auf www.beimeacoffee.com einen Kaffee spenden.

00:22:06: Danke vielmals!

00:22:07: Den Link findest du in der Show-Note.

Kommentare (1)

🥰Bettina

Danke von Herzen liebe Sara!! Die ehrliche unbeschwerte Beschreibung dieses Themas hat unglaublich viel Gutes in mir ausgelöst. Etwas Leichtigkeit in einer Zeit der Erwartungen die doch selten erfüllt werden. Alles Liebe 🩷

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