Deliah – Leben mit MS, Mutterschaft und Vertrauen
Shownotes
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00:00:00: Ich glaube, dass ich irgendwann die Krankheit als Teil von mir akzeptiere.
00:00:05: Aber das ist ein wichtiger Unterschied für mich und nicht bei der Krankheit.
00:00:10: Das würde ich sagen, in den ersten Jahren war es mehr, wenn ich gleich im Mess bin.
00:00:16: Blöd gesagt, dass so etwas die Rolle ausgespielt hat.
00:00:18: Und dass wir akzeptieren können.
00:00:21: Es klingt vielleicht auch einfacher, was dann umgesetzt ist aber auch zu sehen, dass das ein mega-mega-wichtiger Teil ist von meinem Leben zu werden.
00:00:29: Und ich wäre ja nicht die Person, in der ich jetzt bin ohne MS.
00:00:34: Ich glaube, bei mir hat es dann auch irgendwann gekippt, dass es wie gewesen ist.
00:00:38: Nicht anwesend mich, also so ein Unfallbehandlung, sondern ja wieso nicht ich?
00:00:43: Also... ...ich kann das tragen und... ...wieso nicht sich?
00:00:49: Ja, ich gebe dir was, was du gewechselt hattest, dass ich da Qualitäten drin sehe.
00:00:54: Ist natürlich auch einfacher gewesen, um dich eng loszulassen!
00:00:58: Eins ist klar, wir alle struggleen.
00:01:01: Und manchmal tut es Leben auch weh.
00:01:04: Plastofisherz ist ein Podcast, das ich in dem allem begleitet.
00:01:08: Mit Gedanken im Püls und Gespräch direkt aus meiner Coachingpraxis, wo dich stärken und entlastet!
00:01:17: Ich bin Zara Satir und freue mich wenn du immer wieder reinlassen kannst, wenn du etwas brauchst, die dir eine Lichtigkeit schenkt... ...und ein bisschen dein Herz wärmt.
00:01:27: Heute habe ich es erst mal hier bei mir.
00:01:32: Ich nehme am Ende in der Coachingpraxis auf oder bei mir daheim und heute sitzen wir da bei mir im ... Ich habe ja so einen Alpbau-Wohnung, wo man als Esszimmer hat.
00:01:42: Das hat man ja sonst nicht mehr so.
00:01:44: Aber wir haben tatsächlich ein Esszimer, weil in diesem Zimmer hat nicht viel mehr Platz als ein Essdisch und ein altes Küchenbüffel.
00:01:53: Da sitzen wir jetzt gerade und mir sitzt jemand gegenüber, Seit Geburt kennen.
00:02:01: Ich wollte es mir nicht näher lassen, dass ich ... Vielleicht kommt die andere Schwester dann auch mal.
00:02:09: Aber als erste Gästein ist heute meine kleinste Schwester Telia hier und Telia ist siebenzehn Jahre jünger an sich.
00:02:19: Ich bin jetzt ein Vierter, seit Rieske.
00:02:23: Und ich habe tatsächlich dürfen bei ihrem Geburt.
00:02:27: Das hat dazu geführt, dass ich, als ich selbst geboren habe, das Gefühl hatte, es sei total leise.
00:02:33: Mein Mami kam zu Hause in so einem Pool und es war wirklich ein schönes Erlebnis.
00:02:41: Das hat mich überrührt und bewegt und hat mich sehr dann auch in meinen eigenen Vorstellungen geprägt.
00:02:51: Bei mir ist es ganz anders herausgekommen Obwohl Thelia, und umsitze sie heute auch hier und habe ich sie gewählt als erste Gestin.
00:03:01: Obwohl sie siebenzehn Jahre jünger ist als ich, ist sie für mich eine ganz wichtige Vertrauensperson auf Augenhöhe.
00:03:12: Manchmal kommt sie mir fast älter vor als ich in gewissen Themen.
00:03:18: Sie ist ... für mich auch wichtig, wenn es um verletzliche Themen geht.
00:03:24: Ich kann ihre alles anvertrauen und sie berührt mich immer wieder und beeindruckt mich auch mit ihrer Tüfe.
00:03:33: Und das hat wahrscheinlich auch viel mit ihrer Geschichte zu tun.
00:03:36: Herzlich willkommen, Elia!
00:03:38: Das hast du lange erwartet.
00:03:39: Schön bist du da?
00:03:40: Hallo, danke vielmals.
00:03:41: Ich fühle mich gerne.
00:03:42: Es weiss ich gar nicht was sagen nach dem schönen Einstieg von dir und Lieber Wott Danke.
00:03:52: Telia, wir wohnen ja heute zwei Strasse auseinander und du bist ganz nahe nicht nur in meinem Herzen aber auch vom Wohnen her.
00:04:09: Es gibt immer wieder so einen Moment wo ich dich so beobachte voraus als deine Schwester zu denken habe, woher nimmst du diese Klasse?
00:04:18: Und dann machen wir sich auch viele Gedanken.
00:04:20: Ich freue mich heute auf das Gespräch, wie ich denke... ...ich kann dich vielleicht noch einmal von einer anderen Seite kennenlernen und auch ihr, die uns dazulassen könnte hoffentlich etwas mitnehmen von Delia.
00:04:36: Also ich weiss einfach schon, als kleines Mädchen warst du jemanden, der schon wahnsinnig seinen eigenen Kopf hatte Wenn man dich versucht, das Friseurli zu machen.
00:04:46: Ich wollte mich so gerne in die Haare bengeln.
00:04:50: Du hast wirklich keine Chance gehabt.
00:04:54: Ganz einen eigenen Kopf.
00:04:57: Immer gewusst was du willst und was nicht.
00:05:01: Hast du dich auch so eine Erinnerung als
00:05:03: Kind?
00:05:03: Ja definitiv.
00:05:05: Darum lache ich es ein bisschen, weil ich das schon sehr sehe.
00:05:07: Nicht nur als Kind, aber auch als Teenager.
00:05:09: Ich würde sagen, dass ich immer sehr willensstach war und nicht mehr gewusst habe, was ich wollte.
00:05:16: Und das, was man wollte, habe ich dann auch mir möglich gemacht oder halt bekommen.
00:05:22: Also es klingt verwöhnt, ich meine das nicht so.
00:05:23: Sondern wenn ich mehr als ein Ziel gesetzt habe, musste für mich das erreichen.
00:05:31: Und eines der Ziele von Delia war mit die Sechzehnie, die sie gefunden hat, ins Austauschjahr des Gimmys.
00:05:41: Dann hat sie nicht so ein Ziel gewählt, wie man vielleicht so etwas denkt.
00:05:45: Sondern du bist auf Hongkong?
00:05:48: Ja... Aus dem Grund, weil ich unbedingt in Deiner Stadt wollte.
00:05:52: Also kann immer alle gehörter von Amerika sein und dann in diesen kleinen Dörfchen gelandet sind.
00:05:57: Und das wäre mein Albtraum gewesen.
00:05:58: Ich fand, dass ich an Deine Grossstadt denke, ich gehe auf Hong Kong.
00:06:02: Und bin aber natürlich auch in HongkONG, in einem kleinen, mini-mini-minien-Dörflchen oder abgelegenen Ort gekommen.
00:06:11: Und das Austauschjahr hat dann sehr abrupt geändert, nämlich du bist krank geworden.
00:06:19: Manchmal denke ich, dass du dort schon etwas durchlebt und gemacht hast, die viele gar nie in Berührung kommen im Leben.
00:06:28: Magst du erzählen, was da passiert ist?
00:06:31: Genau!
00:06:32: Es war wie in Hongkong im Sommer.
00:06:36: Ich habe es als Taubheitsgefühl angefangen.
00:06:39: Ich habe aber selbst das ehrlich gesagt nicht so ernst genommen, weil ich sage, ich bin ein wenig in den Gegenteil eines Hypokonderes.
00:06:47: Weiss noch, ob es dafür Worte gibt?
00:06:48: Ich glaube nicht!
00:06:49: Das weiss
00:06:49: ja auch nicht... Aber wir können nachher mal die Schädtigkei fragen.
00:06:51: Im Gegenteils gibt es keinen
00:06:52: Fall.
00:06:53: Genau, ich war sehr klasse mit diesen Symptomen.
00:06:55: Ich hatte einen Taubheizgefühl an der linken Seite bei der Hand und beim Buschgekommenbereich.
00:07:02: Und ja, ich habe das wie so ein bisschen abgespielt und meine Eltern aber dann doch auch erzählt am Telefon natürlich.
00:07:10: Und sie haben dann irgendwann gefunden, dass es heute unbedingt mal zu einem Arzt ging.
00:07:14: Das habe ich dann auch gemacht.
00:07:15: Es war eine chinesische Arzt-Zerste und der sagte ja, Muskel zähre irgendwie etwas... ...und dort bekommt man immer ganz viele farbige Pidelein.
00:07:23: Sehr viel alter Alternativmedizin.
00:07:27: Es wurde natürlich dann nicht besser, aber man hat die Diagnose noch nicht gewusst.
00:07:31: Dann ist es relativ schnell bergab und ich konnte meinen linken Arm eigentlich nicht mehr bewegen und buchen können.
00:07:38: Und im Spital kam dann relativ schnell mit einem M-Reit raus, als es Multipleschreirose MS war.
00:07:46: Genau.
00:07:47: Und das war ein riesiges Schock.
00:07:49: Du bist dann mit einem begleiteten Verlug von Rega direkt vor Hongkong ins Unispital gekommen und ich weiss noch, dass ich dort gerade ins Spital kam.
00:08:02: Also du konntest dich nicht mehr bewegen können.
00:08:05: Die ganze Seite war gelähmt.
00:08:07: Und du konnest auch nicht mehr den Test machen, dass du dich so nass erlangen hast.
00:08:11: Das Bild bleibt so.
00:08:13: So ist einfach irgendwo herangekommen.
00:08:15: Und genau so sehr testisch ist eigentlich so ein bisschen ausschlaggebend.
00:08:19: Ja, der Grund war wieso ich überhaupt das Emmeri verordnet bekam, weil ich dachte, dass kann ich.
00:08:23: also es ist ein Test von den Nasen vom Finger auf die Nase langen mit geschlossenen Augen und ich hatte gedacht, ich habe das auch noch nicht begriffen haben.
00:08:31: Wieso?
00:08:32: Also was hat mit mir passiert?
00:08:34: und ich habe dann wirklich das Ziel nicht erreicht mich hin zu berühren und ja, sonst dann auch Eben schnell bergab, als ich in Zucker bin.
00:08:42: In Zürich lande.
00:08:43: Das war mein Ziel in meiner damaligen Schuluniform von Hongkong rauszulaufen.
00:08:48: Das habe ich immer so fest im Kopf gesetzt und habe aber die eigentlich nicht mehr selber anziehen können.
00:08:55: Genau.
00:08:56: Und dort ist schon ... Dort habe ich schon realisiert, dass etwas wirklich nicht gut ist.
00:09:02: Weil diese Diagnose, die man zwar schon in HongkONG genannt wurde, habe ich nicht so ernst genommen oder ist mir ein bisschen euren.
00:09:10: Hast du
00:09:11: etwas über das Gewusst vorher schon?
00:09:13: Also weisst du, hast du vorher jemals ... oder wie bei mir war es auch so, als ich schwanger war mit Jayme und meinem älteren Sohn, die eine Behinderung hat.
00:09:22: Ich hatte wirklich fast keinen Kontakt vorher mit dem Thema Behinderungen.
00:09:27: Hast du einen Kontakt schon mit dem MS-Thema?
00:09:30: Also ich habe schon gehört, dass MS oder Multiple Sclerose aus dem Grund will rauszunehmen von mir, die in Deutschland wohnt.
00:09:40: Das ist nicht gerade sehr eine Nachricht aus ihnen, aber sie hatte Krankheit und ich wusste nicht viel darüber, ob jemand das hat.
00:09:48: Ich habe meinen Eltern am Telefon erzählt, weil sie nur wie ein Telefon dabei war.
00:09:57: Ja ja, ich glaube es ist M-S-Haha.
00:10:01: Also ich habe sie in diesem Moment gar nicht beängstigend gefunden.
00:10:06: die Diagnose kommt, weil ich aber auch nicht wusste, was das genau heisst.
00:10:12: Und das ist ja eine von diesen Krankheiten mit Tausenden Gesichtern.
00:10:18: Mit ganz vielen Erscheinungssymptomen und ganz vielen unterschiedlichen Verläufe.
00:10:28: Und Magst du uns etwas mitnehmen, was dann nachher mit dir passiert ist?
00:10:33: Also sicher noch ein System?
00:10:40: Ich bin erst im Unispital gelandet für die Abklärung, also für die offizielle Diagnose.
00:10:47: Man hat noch alle Tests gemacht und viel korte Sonne bekam ich, weil ich in meinem ersten MS-Schub war, der schon relativ weit vorgeschritten ist.
00:10:57: Ich konnte nicht mehr alleine duschen oder mich ... Ich habe dort Hilfe gebraucht und auch nicht mehr allein meine Unterhose anziehen können.
00:11:06: Das ist für mich so prägend, weil ... Ja, es war gerade auch bei dort ... ... siebzehmig.
00:11:13: Es ist sicherlich nicht der Moment, in dem wir unbedingt Wetthilfe haben.
00:11:17: In den Duschen.
00:11:19: Und ich gebe das Wett niemanden später.
00:11:21: Aber ... ... ja, da ist man schon ein bisschen eingefahren.
00:11:24: Okay?
00:11:24: Ich gebe es doch schlimmer als ich das jetzt im Kopf vorher gedacht habe.
00:11:31: Und ja, da hatte ich wirklich ein halbes Jahr eine Ergotherapie um die Linke zu haben und den Arm wieder richtig bewegen können.
00:11:43: Der Sohn hat dann zum Glück sehr viel geholfen.
00:11:47: In diesem Sinn wurde das System mit dem Schub eigentlich besser.
00:11:53: Aber ... Die MS-Geschichte hat eigentlich wie erst angefangen, weil natürlich eine grosse Frage kam, welche Medis sie gebraucht haben.
00:12:00: Was heisst das für mein Leben für dein nächstes Jahr?
00:12:03: Ich war heute noch im Gimmick.
00:12:04: Also ich habe durch das, dass ich Ausduschein war und bin auch noch ein Jahr, wie wir wiederholen müssen.
00:12:10: Und ja, da waren einfach so Themen, die dann gekommen sind ... Wie geht es sich am Alltag weiter mit dieser MS, die am Anfang aber etwas irreführend waren?
00:12:21: Weil der Oberarzt Neurolog hat damals zu mir gesagt, die Jahr macht er gar keine Sorgen.
00:12:28: M.S.
00:12:29: tausend Gesichter und wir haben wieder viele Medikamente, viele Möglichkeiten.
00:12:34: Es ist nicht mehr das, wie es mal war.
00:12:37: Du wirst ganz normales Leben leben.
00:12:39: Darum bin ich gebaut am Anfang doch.
00:12:41: Obwohl dieses Hub schon recht schlimm war, sehr relaxed bleiben kurz.
00:12:48: Ich mag mich an die Aussage erinnern, ich war dort dabei.
00:12:52: Er hat das wirklich so gesagt ... Als jemand sagt zu mir, ja, gell?
00:12:58: Der Grip hat jedes Mal ...
00:13:02: Ja,
00:13:03: okay!
00:13:04: Und dann ging bei dir eine Zeitausgänge, in der ich mich erinnere, dass du diese Medikamente vertragst.
00:13:12: Genau.
00:13:15: Es ist wirklich so ... Ich hatte als Erstes nicht so eine Spütze, die schon umstellt wurde, dass man sich überhaupt zählen muss und die Sputzen vorher gesund gelebt hat.
00:13:27: Aber was ich gebracht habe schnell ist, dass es für mich sehr schwierig war, weil ich einfach so stark reagiert habe.
00:13:33: Ich hatte wirklich starke Nebenwirkungen beim ersten Medi-Eben mit dieser Spritze.
00:13:36: Da war dann natürlich auch nichts mehr, das wollte ich nicht, ich hatte Schüttelfrosch, Schmerzen oder Gifte von den Leberwerten, die erhöht waren ... Und das hat es dann im Alltag schon sehr erschwert.
00:13:51: Mit dem sind auch mehr eingeschränkte, als sonst MS per se.
00:13:57: Ist ja immer schwierig.
00:13:58: Das ist mein Erfolg bis jetzt, dass Medikamente eine grössere Einschränkung sein können wie für die Krankheit im Moment aber aus der Zukunft oder beziehungsweise nicht unbedingt Angst.
00:14:12: Aber einfach aus dem, was man weiss ... man gleich den Medikament einen Versuch geben will, weil es auch von der Ärzte gesagt hat, die einzige Möglichkeit ist, möglichst lange, möglichst schubfrei zu bleiben mit dem.
00:14:32: Und jetzt habe ich ja so ein bisschen geplant und du bist jetzt die Erste, dass ich immer wieder denke oder wenn ich in der Praxis oder an Workshops oder sonst im Leben mit Menschen rede ... Ja, Erfahrungen machen, die sie bewältigen müssen.
00:14:51: Dann sind ja hier wie einen Weg dahinter.
00:14:55: Du erzählst das so ... Ich finde es immer wieder auch wenn ich irgendwie in einem Interview oder sonst vielleicht in einem anderen Podcast darüber rede.
00:15:04: Wissen du das war, wo du erfahren hast?
00:15:07: Dein Sohn hat eine Behinderung.
00:15:09: Oder man erzählt dann das so und Gleichzeitig ist es ja ein wahnsinniger Prozess.
00:15:17: Zuerst einmal denken, so schlimm ist das nicht.
00:15:21: und dann merken sie, ich kann meine Unterhose nicht mehr alleine anziehen.
00:15:28: Jetzt kommt die Medikamente und merken, ich weiss auch noch, es ging immer so schlecht wegen einer Medikamente.
00:15:37: Wenn das schlimmer wird, wenn die leberen Werte nicht besser werden, müssen wir mit leben.
00:15:42: platieren und so weiter.
00:15:45: Also du bist ja in dieser Zeit, wo andere Party machen, die ganz viel als die unbeschwerteste Zeit beschreiben.
00:15:56: Man sagt ja auch ... Z.B.
00:15:58: bei Musik, die wir gelassen haben zwischen den Sechzehn und Achtzehn.
00:16:04: Die lösen so unbeschwerte und beschwingte Gefühle aus.
00:16:08: Es ist eine Zeit, in der man keine Sorgen hat.
00:16:11: Eine Zeit, an der man sehr im Jetzt lebt, wo man noch nicht mit dem Ernst vom Leben konfrontiert wird oder es noch nicht so Konsequenzen hat ... Du hast weder einen Ausgang in dieser Zeit noch Irgendwie ... Du hattest auch nicht mit Drogen experimentieren oder Alkohol trinken, was immer du vielleicht lustig hatte.
00:16:37: Wie hast du das erlebt?
00:16:38: So plötzlich wie auf einem anderen Weg zu sein.
00:16:43: Wie ist es als die andere?
00:16:47: Ja, du hast es gut gesagt.
00:16:48: Ich bin wirklich ... Ich denke, ich bin zurück.
00:16:50: Ich war bis vor kurzem zehnmal in meinem Leben im Ausgang.
00:16:54: Ich glaube, es ging relativ schnell dann schon.
00:17:02: Wenn ich vieles noch leicht oder naiv genommen habe – das kann man nicht so richtig ganz noch – habe ich mich gleich durch die Umstände auch recht isoliert und sie ist mir natürlich eigentlich nicht gut gegangen.
00:17:17: Es hat sich dann ein bisschen angeschlägt.
00:17:19: Ich hatte bei dieser Zeit auch Depressionen, und aufgrund davon fühlte ich mich sehr anders wie meine Mitschülerinnen und Freunden.
00:17:32: Und habe gemerkt, dass viele meiner Freundinnen oder ja nicht genau wissen, wie mit diesem Thema umgehen.
00:17:39: Das ist sehr schwierig.
00:17:42: Wie reagiert man darauf, wenn es eine gute Freundin in so einer Krankheit hat?
00:17:45: Kannst du sagen ... Ich werde auch immer mal wieder gefragt, was du dir wünschst oder helfen würdest.
00:17:55: Was hättest du dir gewünscht?
00:17:57: Wenn du jetzt wieder einmal zurück und anleitig deinen Freund in die Hand drücken könntest.
00:18:01: Weil ich glaube ... Oder was du ja ansprichst ist,
00:18:06: dass
00:18:06: wenn ... Schicksal wie Zuschläge.
00:18:10: Und plötzlich, wenn jemand etwas betroffen ist, wo man vielleicht selber noch gar keine Berührung damit hat und keine Erfahrung, dann fühlen sich viele Menschen sehr unsicher.
00:18:21: Sie wollen nichts falsch machen, sie wollen eigentlich unterstützen und dann sagen es lieber manchmal nichts.
00:18:29: Anstatt das etwas zu sagen ... Es fehlt wie am Bewusstsein.
00:18:35: oder ich denke auch immer wieder und dann mache ich ja den Podcast.
00:18:38: Es fällt an eine Art Kultur, dass man mit Krankheiten, mit dem Sterben, mit der Tod, mit Behinderung oder mit allem was uns irgendwie zerbrechlich macht im Leben.
00:18:52: Irgendwie ein Umgang lernt einen natürlichen.
00:18:55: Was würdest du auf diese Anleitung schreiben?
00:18:57: Kannst du das so sagen?
00:18:58: Ja
00:18:59: also ich kann schon etwas dazu sagen aber... Ich finde immer erstens immer besser, etwas zu sagen als gar nichts zu sagen.
00:19:06: Aber was man sagt ist natürlich dann schon auch wichtig und wenn ... Dann würde ich persönlich aus meinem Erfolg den Ratschlag geben.
00:19:12: Einfach sagen ja!
00:19:13: Was ist scheisse?
00:19:15: Yes!
00:19:15: Also ganz klar... Ich möchte also von niemandem ehrlich gesagt hören.
00:19:19: Also Ratschläge sind völlig Fehl am Platz in diesem Moment.
00:19:23: Also natürlich gibt es vielleicht einen Moment, an dem man froh ist, wenn man ihn vielleicht auch fragt.
00:19:27: Aber sonst einfach das Anerkennen, dass es eine wirkliche Situation ist Ja, das ist halt scheisse.
00:19:34: Ich hoffe ich darf das sagen.
00:19:36: Unbedingt!
00:19:37: Und... ...ich liebe dich gerade sehr für das.
00:19:41: Aber dass du das so sagst, weil ich glaube es ist scheisse, wenn man nur adäquat ist.
00:19:48: Ich sage das auch, wenn jemand stirbt.
00:19:50: Weil es ist einfach
00:19:51: scheisse.
00:19:52: und ich sage manchmal
00:19:53: auch
00:19:54: viele Situationen in meinem Leben, die wir schon wieder vor sind, sind in diesem Moment beschissen.
00:20:00: Und ich finde es so wichtig, weil was du ja dort ... Wie siehst du eigentlich das du dir wünschst vom Umfeld?
00:20:08: Dass sie's wie mithalten und aushalten.
00:20:11: Und nicht gerade eben in einem Ratschlag oder eine Lösung oder ein Abenspielen oder ein Drama sondern dass man je nachdem eigentlich Anteile nimmt mitgefühlt zeigt.
00:20:26: Und dann eigentlich, dass ich mich mit dir zusammenhebe, sage ich das richtig
00:20:31: Ja, ich finde es ist auch wirklich ein Anerkennen dieser scheisse Situation.
00:20:35: Und was sie schon schön finden ... Es ist vielleicht auch mehr über die Jahre, wenn mir jemand sagt, dass man das nicht vorstellen kann.
00:20:47: Ich bin sehr stolz darauf, wie du das machst.
00:20:48: Also ich gebe so diese Anerkennung mit dem Umgang auch.
00:20:51: Das finde ich sehr schön.
00:20:53: So sicher
00:20:53: gesehen
00:20:54: für mich?
00:20:54: Ja genau!
00:20:56: Und ich glaube... Viele Leute kommen natürlich in eine Hilflosigkeit, wie sie etwas unterstützen.
00:21:05: Möglichst unterstützend.
00:21:06: Positives wollen es sagen, weil sie haben halt positive Wibes mitgegeben und ich mir schaue, das kommt dann nicht so schlimm, aber das kommt schon gut.
00:21:14: Aber das finde ich persönlich ... Ich weiss ja, das ist gut gemeint und bin in diesen Leuten natürlich auch nicht böse, aber es ist einfach viel am Platz.
00:21:22: So!
00:21:23: Ja...
00:21:24: Ich habe unsere Grossmutter sehr selten gesehen, Brüllen.
00:21:30: Ich glaube ich kann sie ... Ja, ich würde etwas etwa viermal sehen brüllen und einmal war es, wo du die Diagnosen bekommen hast.
00:21:39: Sie ist am Küchen-Tisch geköckelt und hat brüllend und sagte, das sei einfach nicht fair.
00:21:46: Das sollte doch mich treffen!
00:21:48: Und sie ist ... Sie war so traurig und gleichzeitig war sie auch hessig auf den Schicksal, dass sie so gefunden hat.
00:21:55: Also Gottfried Stutz!
00:21:58: Wieso die Echitalia, die am Anfang des Lebens steht?
00:22:02: Und wieso nimmt es nicht mich?
00:22:05: Unsere Grossmutter werden etwa fast fünfe Nünze gewehrt.
00:22:09: Und hast du im Moment auch von diesem Hördner und dieser Frage gehabt, warum ich jetzt diese Krankheit überkomme?
00:22:16: In dem Moment bestimmt.
00:22:19: Ich muss ehrlich sagen, doch ich habe das gekackt, weil wir die Tagebücher haben.
00:22:23: Das habe ich letzte Mal wieder gesehen, um diese Phase zu vergessen.
00:22:26: Vielleicht auch zum Glück.
00:22:27: Hast du eine
00:22:28: Tagebuch geschrieben in dieser Phase?
00:22:29: Ja.
00:22:30: Kannst du sagen was es dir gegeben
00:22:33: hat?
00:22:33: Die Tagebuch ist sowieso nicht zur Aktur, aber die beste Möglichkeit anzunehmen... Zum Beispiel allgemein den Alltag, dass wir in Situationen verarbeiten für sich.
00:22:45: Einfach Gedanken aufschreiben und es loswerden.
00:22:48: Ich finde das schon etwas ähnliches wie Bewegung oder einfach das auszubringen.
00:22:53: So Papier oder was auch immer ist.
00:22:56: Das hat mir schon sehr geholfen.
00:22:58: Gerade weil ich vielleicht im Moment nicht das Bedürfnis hatte mit jemandem darüber zu reden.
00:23:03: Und dass die gleiche Art von Reden ist, damit sich selber.
00:23:06: Oder einfach, dass wir nicht schreiben.
00:23:08: Und was du auch gemacht hast?
00:23:09: Das wurde eine Maturarbeit.
00:23:11: Du hattest ganz viel illustriert und das wird auch so etwas sein wie Schreiben oder?
00:23:19: Ja absolut!
00:23:20: Ich glaube es ist einfach so eine Ausdrucksform für den Schmerz und diese Wut.
00:23:24: Wie du vorhin gesagt hast mit dem Hessig, der das Grossmami-Hessig gemacht hat.
00:23:28: Das hat mich auch in Situationen hessisch gemacht.
00:23:31: Es ist ja wenn so etwas passiert im Leben ... ... habe ich das Gefühl immer gut mit sich.
00:23:37: Und das wie ... Ja, nicht zu schreiben.
00:23:40: Malen muss man einfach raus.
00:23:44: Ich glaube es tut dem nicht gut, wenn die Emotionen so stark im Körper bleiben und ich überzogen bin, wenn ich für dieses nicht zur Form gefunden hätte, dass sich sicherlich mehr MS-Scheibe hatte.
00:23:56: Das ist jetzt so... Ja!
00:23:59: Es muss einfach raus, das sage ich mir auch.
00:24:02: Man gehört ja oder unsere Mutter ist Körpertherapeutin?
00:24:06: Jetzt ist das ja nicht immer gleich einfach.
00:24:10: Merkst du, Amig?
00:24:12: Also hast du schon einige Spannungen in dir rein, wenn wieder etwas raus muss oder falls es dir immer gleicheifach ist dann auch herauszulassen?
00:24:21: Nein, nein, nein!
00:24:22: Ich glaube es ist auch mega oft in so Situationen, dass man keine Bock hat, keine Motivation, zum Beispiel zu schreiben und malen, um Sport machen was es auch immer ist, wo einem hilft.
00:24:34: Ich glaube, das bringt schon.
00:24:35: Also ich bin auch nicht die Person, der im Moment eines merkt, jetzt muss es rausgehen und mit mir wieder besser geht.
00:24:41: Es braucht manchmal etwas Spannung damit man dann merkt okay.
00:24:46: Jetzt ist der Moment, dass sich etwas Gutes tut oder was man lernt über Zeit, was einem guttut.
00:24:54: Und glaubst du, da hat er auch geholfen?
00:24:56: Wie hast du schon familiär gelernt, dass ein Dörf aussieht?
00:25:01: Ja sicher!
00:25:04: Das ist ein grosses Geschenk, das wir uns geniessen dürfen.
00:25:10: Ja, unser Mami und ...
00:25:13: Und so die Wut oder die Frage, wieso ich?
00:25:18: Jetzt sagst du irgendwie, dass ich bei ganz wenigen schon ein Partys war oder ... Ich glaube also, dass unvernünftige ... Oder hast du nicht gleich leben können?
00:25:31: Das ist ja ... Man hat auch gemerkt, dass wenn man so eine grosse Schwester sich in dieser Zeit beobachtet hätte.
00:25:39: Du hast wie dein Weg gesucht!
00:25:42: Und was ja dann ganz schnell auch passiert und das ist ganz häufig gerade bei ... Ich habe zwar auch mal einen Kolumnen geschrieben, was mir alles geraten wurde an Therapien, die ich mit unserem Sohn sollte machen.
00:25:57: Ja, wenn du ... Also weisst du noch den Druck?
00:26:02: Oder wie MSI sagt, es gibt so eine Sühlenprinzip.
00:26:05: Da sind Medikamente, keine Stress, Bewegung und Ernährung.
00:26:10: Und dann kommt ja plötzlich ganz viel aus, du musst das, du muss dies ... Man hat damals einfach angemerkt.
00:26:19: Hier ist die Idee, über die ich schon seitlich sehr klein sitze, meine eigenen Wege zu gehen.
00:26:24: Löhnt mich in Ruhe!
00:26:27: Also ich war schon sehr schnell auch triggeriert von so Ratschlägen, v.a.
00:26:34: meine Eltern.
00:26:35: Ich muss sagen, in diesem Alter hatte ich eher noch eine Phase der Lösung des Elters.
00:26:41: Und meine Eltern haben natürlich als Elter sehr viele Ratschläge gehabt und sich sehr gut informiert.
00:26:46: Das ist das, was meine Eltern sind.
00:26:47: Natürlich verstehe ich das sehr gut.
00:26:50: Aber in dem Moment war es einfach für mich zu viel.
00:26:56: Was heißt nur die Basics, wenn ich eine Schulmedizin oder Medikamente mache?
00:27:00: Das habe ich probiert.
00:27:01: Obwohl ich es ja nicht so gut verdreht habe und auch einen Ausweg für mich aus dem Ganzen gesucht.
00:27:08: Was war es für mich, dass ich dann etwas anderes von der Welt gezogen bin?
00:27:13: Um zu sagen, dass aus irgendeiner Grund einfach das Gefühl hatte... Ja, es löst sich etwas mit dem Weg zu.
00:27:23: Delia
00:27:24: ist schon vorhin ein seines Zogener und dann war sie weg und hat sich dem entzogen?
00:27:31: Ich glaube das hat schon sie definitiv auch damit zu tun gehabt dass ich mich einbildet habe wenn ich es wegziehe, weil ich ja gewusst habe die Krankheit ist immer noch.
00:27:39: aber dass das wie auch weg geht ist von der Krankheit und von all den Themen die kommen mit so einer Krankheit.
00:27:48: Dann hat sie aber wieder eingeholt, oder?
00:27:52: Ja.
00:27:53: Das ist ja auch, wenn ich so zurückdenke ... Das war dann auch eine Zeit, in der man wahrscheinlich noch mal von bewusst wäre.
00:27:59: Du kannst nicht einfach das andere Ende der Welt ziehen und es ist weg!
00:28:08: Dann bist du wieder zurückgekommen, da ging es dir auch nicht gut.
00:28:10: Du hast bei mir oben in der Mansharten gewohnt, das weiss ich noch.
00:28:13: Du hattest auch wieder einen Schub, eine kurze Sonne genommen und bist dann sogar wieder ins Spital gekommen wie die Leberen reagiert haben.
00:28:25: Ja
00:28:26: genau!
00:28:30: Ich habe dann schon schnell gemerkt, dass ich gar nicht mitkommen kann und meine eigenen Themen auch.
00:28:38: Über diese Jahre hatte ich selber wirklich mit der Depression gekämpft.
00:28:43: Was natürlich den Stress, das man nicht zuhause ist, chronisch krank ist, weniger macht.
00:28:50: Kannst du mal etwas sagen dazu?
00:28:51: Ich finde es gibt ja auch den Stress vor dem man kein Stress hat!
00:29:01: Wenn einem die ganze Zeit gesagt wird, sie müssen Stress vermieden.
00:29:06: Das ist ganz wichtig!
00:29:08: Stresst
00:29:08: einem doch das?
00:29:09: Ja sicher!
00:29:10: Und dann hat man doch Stress,
00:29:11: von dem nicht gestresst sein dürfen.
00:29:13: Definitiv
00:29:15: definitiv.
00:29:16: Es ist recht und es ist halt eine traurige Gesellschaft, die einfach nicht möglichst Stress haben kann.
00:29:22: Man wird immer wieder mehr gestresst, wenn man sich selber einen Stress macht.
00:29:26: Für mich gibt es unterschiedliche Autos von Stress.
00:29:31: Emotionalen Stress zum Beispiel Beziehungsprobleme.
00:29:36: Einfach Sachen, die einem emotional wahnsinnig beschäftigen und stressen.
00:29:42: Und dann gibt's Stress wie beim Schaffen.
00:29:44: Ich finde das sind zwei verschiedene Dinge.
00:29:45: Pedi ist natürlich toxisch, denke ich mal, schlussendlich aber ... Unvermeidbar, dass das manchmal im Leben vorkommt.
00:29:51: Und ich finde für mich ... Also mein Erfolg mit dem ist wirklich halt ... So emotionaler Stress ist das, was schlimm ist.
00:29:59: also ... Also wo wirklich schlimm ist.
00:30:01: Mhm.
00:30:03: Oder wenn ich direkt merke... Also es gibt auch Sachen beim Schaffen natürlich, die ich dann wieder körperlich merke.
00:30:07: aber so von dem, der mir persönlich mehr Angst macht einen Schub oder etwas Schlimmeres auszulösen, ist es eigentlich so emotionaler stressen.
00:30:17: Mhm Wir sprechen jetzt über die Jahre, wo du erwachsen und gleichzeitig in einem Akzeptanzprozess warst.
00:30:27: Mit dieser Krankheit.
00:30:31: Das ist ja noch verrückt, wenn das so zusammenkommt auch.
00:30:34: Und manchmal denke ich, vielleicht bist du auch immer schon ... Machen wir eine alte Seele?
00:30:42: Vielleicht bist du nicht mit den Pfüften zu gehen, aber so voll hast du.
00:30:44: So voll brichst du so voll aus!
00:30:46: Ja, wer weiss, wer weiß?
00:30:49: Und wenn ihr so zurück schaut auf diese Zeit... Was habt ihr dort am meisten geholfen?
00:30:55: Kannst du das sagen?
00:30:56: Dass du es hättest rauslassen können, schreiben und illustrieren?
00:31:04: Ich gebe dir was mir schon geholf hat ist dass ich eben meinen eigenen Weg gegangen bin Das gemacht, was für mich in diesem Moment auch passt.
00:31:15: Ich habe mich dort definitiv getraut, den Weg zu gehen.
00:31:18: Es war für mich wirklich kein Thema, es ist klar, dass ich mich vertrauen habe, dass das schon richtig ist.
00:31:26: Also ich habe mich nicht wenig hinterfragt in dem Alter und gesagt, ich habe einfach gewusst ... Ja, ich spüre mir einfach gut, also wir vertrauten gewusst Aber wenn ich auf meine inneren Stimme loskomme, ist das schon gut.
00:31:41: Das ist ja hier so der innere Kompass, sich zu spüren und die Intuition zu spüre.
00:31:52: Kannst du sagen wie du es wahrnimmst?
00:31:56: Kannst Du das beschreiben?
00:31:59: Woran erkennst du, was ist dies und was nicht?
00:32:02: Weil manchmal bei mir in der Praxis zum Beispiel begegnet mich immer wieder viele Menschen, die das nicht spüren.
00:32:11: Also ich habe das Gefühl... Ich spüre es so im Herzen.
00:32:15: Es steht damit fast so ein bisschen die Scheisse, um das so zu sagen.
00:32:19: aber es ist einfach...
00:32:21: Ja, ich würde auch sagen...
00:32:24: ...herzentscheidungsmensch, sage ich mal so.
00:32:26: Ja, sitzt das so im Herzschlag, Kasselala Prexus auf den Kompass?
00:32:34: Genau!
00:32:35: Aber ich glaube auch wieder da, dass sich das spüren kann, natürlich schon mit meiner Kindheit zu tun, also mit dem ich mitten von dir heim darf oder dass mir das so leicht fällt, sage immer so
00:32:50: Das ist in Ihren grossen Kraftquellen, wenn man in sich vertrauen kann.
00:32:56: Und du hast dann dort auch so ein Vertrauen.
00:32:59: Das eine ist ja so, dass ich den eigenen Weg vertraue.
00:33:04: Dann können wir es sagen und merken, jetzt komme ich wieder zurück.
00:33:09: Du hast zum Beispiel mit dem Studium angefangen oder einen Psychologiestudium.
00:33:13: Jetzt gehst du zu einer Kunststudierer.
00:33:16: Hast du dein Ding gemacht?
00:33:19: Und das andere ist aber auch ein Vertrauen in die Zukunft.
00:33:25: Das Vertrauen auch ins Aussen?
00:33:28: Hast du das
00:33:29: auch?
00:33:32: Ich kann persönlich nicht sagen, wann der Wendepunkt war für mich.
00:33:35: Ich muss mir nicht mehr genau erinnern, aber es hat dann für mich schon auch ... Zum Beispiel bei der Zukunft zu eng sind.
00:33:42: So habe ich persönlich nicht oder bezüglich wie ich es sehr selten spüre.
00:33:49: Am Anfang hatte ich schon eine Angst, dass MS im Leben sehr gross war.
00:33:53: Es hat sehr viel Raum eingenommen und dann auch wieder den Wechsel loszulassen und vertrauen darauf, dass das richtig und wichtig ist für meinen Weg.
00:34:05: Darf ich jetzt rein?
00:34:06: Hier ist ja etwas, das sagt man so einfach.
00:34:08: Oder ich lasse die Ängste los und vertraue dich!
00:34:11: Und wenn es nicht so einfach wäre oder dann nachher ... Dann hätten wir alle kein Problem.
00:34:20: Was hilft, um ängstlich zu lassen?
00:34:23: Es kommt irgendwie eine solche Angst.
00:34:25: Gerade bei MS gibt's ja X-Schreckenszenarien, Verskase.
00:34:37: Ja, ich glaube es ist ja auch ein Lüge würde ich behaupten, dass man dann die gar nicht an sich.
00:34:41: Also das macht etwas mit einem, wenn man so Worst Case leistet.
00:34:45: Storys gehört auch mit mir und ich gebe viel immer noch nach den vielen Jahren unbewusst zum Teil aber ich glaube durch das, dass ich irgendwann die Krankheit als Teil von mir akzeptiere aber wichtige Unterschiedteile von mir und nicht ich bei Krankheit.
00:35:03: Ich würde sagen, dass die erste Jahre von der Diagnose mehr war als ich gleich MS.
00:35:08: Blöd gesagt, so etwas hat die Rolle gespielt und dass wir akzeptieren können.
00:35:12: für mich.
00:35:13: Es klingt vielleicht auch einfacher, was dann umgesetzt ist aber auch zu sehen, dass das ein mega wichtiger Teil des Lebens ist.
00:35:22: Und ich wäre ja nicht die Person, in der ich jetzt bin ohne MS.
00:35:28: Bei mir hat es dann auch irgendwann gekippt, wie sie war.
00:35:31: nicht an, wieso ich.
00:35:32: Also so ein Unferbehandelssohn und dann ja, warum nicht ich?
00:35:36: Ich kann das trägen und ... Wieso nicht ich also... Ja, und ich gebe dir was, dass ich da auch Qualitäten drin gesehen habe, ist es natürlich auch einfacher gewesen, um die Ängste loszulassen.
00:35:52: Und gleichzeitig dann auch wieder in einem anderen Raum zu gehen im Leben.
00:35:59: Und jetzt machen wir ein wenig einen Zeitsprung.
00:36:01: Weil, was du dich ja dann getraut hast und da mache ich mich auch an viel Gespräch mit dir erinnern darüber ist... Übrigens muss noch ein kleines Einschub machen.
00:36:11: wie Telia, die hat mir gesagt, dass sie etwa zwölfig war, hat sie mir mal gesagt, du Sarah!
00:36:17: Ich bin so froh, dass du so früher Kinder bekommst oder meine Kinder mit, also so früher, mit vor fünfzehnzig und achtundzwanzig bekommen.
00:36:27: Ich dachte, ihr seid jetzt herzlich.
00:36:29: Ah ja!
00:36:30: Bist du froh?
00:36:32: Jetzt weiss ich, ich will nie.
00:36:33: eigentlich Kinder sind so streng und das hat sich geändert.
00:36:37: Du bist heute Mutter einer zweijährigen Tochter und der Weg dort an ist aber ein Weg gewesen, wo dann auch noch mal einen Prozess gemacht hast.
00:36:53: Oder darfst du mit MS ein Kind überkommen?
00:36:56: Was heisst das?
00:36:58: Ich mag mich genau erinnern.
00:37:00: Im ersten Jahrgebet von meiner Diagnose ging ich an einen MS-Treff für unterdreisende Gergien.
00:37:06: Ich dachte, es sei super, da lerne ich einige Junge kennen, die auch MS haben und dann sind ... Also was heisst?
00:37:13: natürlich sind vor allem Frauen gewesen, die vielleicht fast riskig waren.
00:37:22: und das Kind bekam ein grosses Thema.
00:37:25: Bist du heimgekommen von dem Treff?
00:37:26: Ja!
00:37:26: Wenn du hier gewohnt hast, hättest du gar keine Junge
00:37:29: gehabt?!
00:37:30: Genau das.
00:37:31: Und auch wirklich das Thema ... Wie meint ihr das?
00:37:34: Was ist das überhaupt?
00:37:35: Wieso überlegert ihr wegen MS kein Kind bekommen?
00:37:37: Weil ich ja gesehen vom Arzt gehört habe.
00:37:39: Das hat ja ... Also was ist das Problem?
00:37:42: Ich sah das wie nicht, weil es in diesem Jahr nicht genetisch ist, dass mein Kind schon auf MS fünfzehn Prozent hat.
00:37:46: Und er konnte das damals gar nicht verstehen.
00:37:51: Und ja, natürlich, je länger ich mit dieser Diagnose war, ist das schon auch ein Thema gewesen.
00:37:56: Was mich beschäftigt hat und gleich
00:37:58: auch
00:37:59: hormonell würde ich sagen der Kinderwunsch.
00:38:02: Das nimmt ja so viel Ruhm in.
00:38:05: Bei mir auf jeden Fall würde ich auch sagen, dass ich dir die Ängste fast genommen habe, weil ich gemerkt habe...
00:38:11: Also Tormon sei Dank?
00:38:13: Ja,
00:38:14: sind crazy!
00:38:16: Was würdest
00:38:16: du so sagen?
00:38:17: Ja,
00:38:18: also nicht nur Harmonizeidanken.
00:38:19: Aber ja und auch weil ich der Meinung bin, wenn mich Leute zufragen haben, wieso sollte es schlecht sein, dass man bei sie, weil ich zum Beispiel beeinträchtigt bin oder auch körperlich vielleicht in den Zukunft ... Beiträchtigt wird sein.
00:38:36: Das hat ja nichts mit meiner Qualität als Mutter zu tun.
00:38:40: Natürlich macht es Angst, wenn ich es denke mit einem Baby oder einer Kleinkind.
00:38:44: Wenn ich jetzt irgendwie etwas für das Schlimmeschub passieren würde.
00:38:51: Aber kann man nicht die Erfahrung bleiben, dass sich Mami durch diese Angst werden darf?
00:38:56: Das wäre auch wieder der Angst grosser umgeben.
00:39:00: Ich berühre mich sehr, was du sagst.
00:39:02: Es ist auch ein inklusiver Gedanke oder dass wir einen Stereotypenbild haben von wie eine Mutter sollte sein und ... die Leistungsfähigkeit oder eben auch diese körperliche, ich heisse doch auch nötige, Fähigkeiten.
00:39:20: Also wo ja dann auch so sehr etwas Exklusives hat und separierend, wer darf, ähm Älteren schafft leben und wer nicht?
00:39:32: Und dort kommt es mir gerade wieder so vor wenn ich dir jetzt zulassen, dass du da eigentlich auch wieder den Entscheid gemacht hast.
00:39:38: Erstens mal ja wieso nicht ich?
00:39:41: Und das andere ist ja dann auch, ich lasse mich nicht von den MS bestimmen in meiner Lebensentscheidung.
00:39:48: Ja, ich glaube, das ist die wichtigste Selbstbestimmung.
00:39:50: Ich sage mir, Zucker oberen auch oder?
00:39:53: Also ich muss sagen, ich habe das Gefühl ... Ich bin auch eine Bereicherung durch meine MS für meine Tochter, gerade weil ich etwas anderes mitbringe, was wichtig und schön ist.
00:40:07: zum Lernen für sie schon früh auf.
00:40:11: Ich sage ja demalmig auch, ich habe das mal vor vielen Jahren von einer Followerin geschenkt bekommen.
00:40:16: Die will das Wort Trotzkraft und du zeigst euch dann auch eine Art Trotz Kraft, dass du so findest ja sowieso nicht und jetzt sehr strecht.
00:40:28: Und ... Dann in diesem Innenjahr deinen Weg und so kannst du gehen?
00:40:38: Ja, das ist definitiv für mich mega wichtig!
00:40:43: Aber auch dafür einstehen.
00:40:45: Und den Raum einzunehmen.
00:40:47: Weisst
00:40:49: du schon, wie ihr darüber reden möchte?
00:40:51: Das habe ich mir interessanterweise noch nie überlegt.
00:40:54: Wie beginnt sie jetzt an zu schwätzen?
00:40:57: und sie will gestern Facetime und dann sagt sie, was ist das?
00:41:02: Was zeigt alles mit Avogado oder Milch?
00:41:07: Ich glaube, das Spannende bei mir ist ja auch, dass sich unsichtbar Ich bin eigentlich unsichtbar beeinträchtigt.
00:41:16: Also ich habe eine unsichtbare Krankheit, die jenach einem das Verlauf auch anders sein kann und dadurch natürlich sind sie noch nicht so deutlich.
00:41:28: Anders sicher wäre
00:41:29: es ein Rollstuhl.
00:41:32: Genau!
00:41:34: Wenn es immer etwas ist, in dem ich ihr auch ... oder was jeder Tag mitbekommt, das er nicht so ist.
00:41:40: Ich nehme keine Medis, die sie sehen oder was sie sehen.
00:41:42: Aber es nimmt es an, ich glaube, dass wäre wie auch noch einmal ein größeres Thema wenn das so wird und würde sich das wahrscheinlich jetzt schon fragen.
00:41:51: Und das auch wählen, weil sie dann nicht mehr das Gleiche gibt.
00:41:53: Da müsste ich es schon erklären.
00:41:54: aber ich glaube das geht gerade nicht so viel rum in ihm zu Hause.
00:41:57: Ist es wie noch nicht so ein Thema?
00:41:59: Aber ich gebe es auch.
00:42:00: Es kommt eben diese Fasvideos heiss, wo sie es mehr ... Ich bin mehr interessiert, ich habe mehr Schwätze.
00:42:05: Ich verstehe immer mehr.
00:42:06: Das gebe
00:42:07: z.B.,
00:42:07: wenn ich es im Sommer immer mache.
00:42:10: Dann sage ich mir natürlich schon, was ich gemacht habe aber wie tief das dort schon geht... ...ich habe das Gefühl, dass es dann so natürlich über die Jahre kommt.
00:42:19: Habe mich noch nicht informiert, ob es vielleicht auch schon so Bücher gibt dazu, was sie auch cool finden.
00:42:25: Vielleicht ist sie ja nicht immer ein Band einfach zum Halten.
00:42:28: Was so?
00:42:29: Und es ist ja schon auch mit ihrem grossen Guse oder uns das Thema Verhinderung ja eh etwas, wo sie wie natürlich wie einfach in Berührung kommt.
00:42:39: Also ja, was schön ist in diesem Alter für Sie sind ja alle gleich also... Es ist gar nicht genau das Gleiche, sondern es geht alles gleich.
00:42:46: Das hat sie übrigens vorgestern auch an Zosa gezogen und dann hat sie gesagt...
00:42:51: Gleich bei Cem!
00:42:53: Gleich?!
00:42:57: So herrlich!
00:42:58: Ich glaube du siehst die Unterschiede wahrscheinlich gar nicht.
00:43:02: Das finde ich auch etwas
00:43:07: Schönes.
00:43:07: Ich glaube, es sind wir Erwachsenen, die dann so die Barriere in den Köpfen haben und irgendwie diese Separation machen.
00:43:14: Die Kinder sind extrem inklusiv und haben einen ganz natürlichen Umgang mit all diesen Themen.
00:43:23: Du sagst, das ist unsichtbar?
00:43:25: Und du hast am Anfang gesagt, dass du das Gegenteil von einem Hüppochunder bist.
00:43:32: Wir gehen mit dir immer wieder so, dass auch du mich täuscht.
00:43:36: Ich
00:43:37: täusche gleich alle?
00:43:39: Ja!
00:43:40: Vielleicht meine Freundin ist bei mir, weil er mit mir wohnt, aber es kurscht
00:43:42: schon eher.
00:43:43: Ich
00:43:44: weiss aber, dass du unter starker Fatigue leidest und vor allem auch immer wieder sehr starke Kopfschmerzen.
00:43:52: Du hast ...
00:43:52: Magst
00:43:53: du das erklären in den Wirbelsäulen oder die Lycionen?
00:43:57: Sagen Sie das richtig?
00:43:59: Sobald ich den Wirbelsäulen auch im Herd habe.
00:44:02: Ziemlich viele Lesionen, laut Ernst.
00:44:05: Lesionen genau!
00:44:06: Für mich ist es schwierig... Also was heisst viel?
00:44:09: Ich versuche einfach das wieder zu sagen, die Ernste zu zeigen.
00:44:11: Ich probiere das nicht, dass wir jetzt nachher kommen lassen.
00:44:15: Genau und ich nehme schon ziemlich sicher, dass das natürlich der Grund dafür ist.
00:44:20: Man sieht dann nicht genau, welche Lesion man in welchen Regionen die Lesionen sind.
00:44:25: Aber das ist etwas, was ich auch nicht damit gerechnet habe.
00:44:29: Was wir gesagt haben, ich habe ein ganz normales Leben und mir relativ schnell geklaut, dass ich für dieses Alltag mitmache.
00:44:39: Ich kann arbeiten, alles machen wie andere aber der Preis, den ich zahl, ist sehr hoch.
00:44:48: Dass ich jetzt zum Beispiel auch arbeite Für das soll ich einen höheren Preis mit meiner Fertigung und der Schmerzen, die es mit ihm einhergehen können.
00:45:01: Sollst du einen hohen Preis auch mit dem entscheiden, den ich nicht zu fest bestimmen lassen?
00:45:09: Das ist dann immer wieder so eine Frage von Ballas vom Abwägen.
00:45:16: Ich sehe mich von aussen so wie ganz.
00:45:18: Gut, ich meine das musst du auch arbeiten.
00:45:19: Das Geld muss auch rein kommen.
00:45:22: Genau!
00:45:23: Also man will irgendwie den Teil ja etwas Geld schenken kann oder was macht?
00:45:29: So ist es nicht.
00:45:30: aber... also einfach die Realität
00:45:32: des kleinen
00:45:33: Kinder sind beide in der Berufstätigkeit.
00:45:35: und da hast du aber auch ganz klar für dich Du willst dir auch die Normalität ... Ich weiss, es gab Zeiten, in denen man sich mal überlegt hat, braucht es einen E-Fall oder Rente, Teile und Arbeitsumfähigkeit.
00:45:54: Das war wirklich eine Frage.
00:45:58: Oder im Studium gemerkt, du hast in Konzentrationsschwierigkeiten mit Kopfschmerzen.
00:46:05: Du bist auch dort.
00:46:06: schon auch bestimmt wurde oder wo kannst du anrufen und wo dann vielleicht nicht.
00:46:12: Und da gehst du ja immer wieder, oder so den Weg... Ja also es ist wirklich der Grund, dass einer von diesen vielen Gründen, wieso du hier sitzt, weil ich bewundere das als Extremadier oder den Willen dich nicht zu bestimmen
00:46:30: lassen und
00:46:34: gleichzeitig Ich glaube, das ist einerseits eine mega Kraft, die du hast, eine Ressource.
00:46:41: Dass du jetzt sehr strecht bist und wir sind uns auch ähnlich.
00:46:47: Gleichzeitig gibt es dort den höchsten Preis, in dem man bezahlt, dass man manchmal vielleicht mehr Hilfe und Unterstützung braucht oder eben auch mal sagen darf, wenn es einem nicht gut geht.
00:46:59: Wie gehe ich mit diesem um?
00:47:01: Mit Schwächen, Zeigen, Bedürftigkeit
00:47:04: ... Ich finde, das ist nach wie vor ein schwieriges Thema oder etwas, was ich persönlich auch daran bin zum Lernen.
00:47:15: Falls es mir einfacher zu zeigen oder den Raum geben kann, glaube
00:47:20: ich,
00:47:20: dass es definitiv viel besser ist als bei meiner Familie und meinen Eltern.
00:47:30: Hilfe und was ich auch besser bin, würde ich sagen ehrlich sein wenigstens bei meinen Freunden.
00:47:35: Was mit dem meine ich, dass wenn es zu viel ist oder bis sie das kann absagen ohne dass ich jetzt die Gefühle habe an euch muss ihnen zu lieben.
00:47:46: Ein bisschen so das Lernen.
00:47:48: aber ich glaube das braucht für mich auf jeden Fall schon einen langen Weg nach all diesen Jahren und das ist immer noch nicht... Es ist nicht einfach, dass sie sich eingestehen.
00:48:00: Und es geht auch zum Teil ... Ja, es ist schon sehr prägt davon, dass ich das Gefühl habe, damit ich diese gesellschaftliche Norm passen kann, dass für gewisse Themen keinen Platz hat oder ich gehe den anderen Weg.
00:48:20: Das ist für mich schwierig, die Palazzo zu finden.
00:48:24: Meinst
00:48:27: du das?
00:48:27: Ich habe letztendlich eine Metapher für mich gefunden.
00:48:30: Das ist Marmarbeck, wo ich mit Schmerzen mitgelegt bin in Zinko.
00:48:34: Für mich sind viele Tage, die ich schaffe und auch am Ami bin... ...für mich als würde ich jeden Tag meine Skinny Jeans von meiner Teenie-Jahre anhaben.
00:48:46: Und ich müsste mich dort hineinzwängen.
00:48:48: Es geht irgendwie auch schon aufs Zubring.
00:48:52: Wie heisst es die Spanx, wo man auch etwas dünner machen kann?
00:48:56: Um sich dort hineinzuzwängen.
00:48:58: Aber eigentlich bin ich vielleicht das Vierzeig.
00:48:59: Ich passe schon lange nicht mehr in ein Sechs oder Rieschen für den Grösse so.
00:49:03: Und ich gebe dir das eingestehen, dass einfach eine Änderung gebraucht ist und es kann ja ganz anders aussehen wie es gerade der Eifau rennt, aber dass es auch Überlegungen darf Platz haben.
00:49:16: Okay was kann ich machen zum ... Ja, für mich irgendwie ein neuer Weg zu finden.
00:49:22: Schöne
00:49:26: Metapher?
00:49:26: Ich habe ja auch die Metaphern für das mit dem ... Kinderspiele, es hat wahrscheinlich jetzt deine kleine Tochter auch.
00:49:36: Weisst du so dreieckli, holzdreieckgli, hundurmali und viereckli durchs Drei-Drucken?
00:49:42: oder dann ist sie ja wie auch ein bisschen in dieser Dreiecksform, hast du schon versucht als Hundurmalidrei zu pressen?
00:49:46: Oder das ist etwas identisch mit den Skinny Jeans.
00:49:49: Du weißt noch nicht, meine Generation hatte noch mehr Sixty-Cards, das wäre dann nochmal schlimmer.
00:49:54: Die kommt ja jetzt wieder zurück, habe ich gehört aber so dass dann wieder Mehr dürfen.
00:50:02: deine Wege mit den Kindern.
00:50:04: Das klingt jetzt für mich so abaktuell, dass es gerade dran ist.
00:50:08: Eigentlich noch mal ... Der Prozess, der jetzt seit die Zebzehnung geht weiterzuführen von... Was ist denn eigentlich für mich wirklich Stimmung?
00:50:16: Und das hat ja schon einmal damit zu tun, dass sich dann mit der Mutter viel verändert.
00:50:20: Also du hast ja nicht mehr, dass du heimkommst vom Schaff und einfach ausruben kannst.
00:50:24: Genau!
00:50:25: Ja und ich kann nicht.
00:50:27: Es ist ein Preis, um mit Kopfschmerzen ins Bett zu kommen.
00:50:30: Wenn man kein Kind hat, ist es auch schon nicht schön.
00:50:32: Aber ich kann ja dann eben nicht hinliegen.
00:50:34: Sondern ich bin dann noch am Schaffen in der Kerabyte als Mami.
00:50:39: Ich gebe das und natürlich auch das Älterwerden.
00:50:44: Es sind neue Themen, die kommen ... ... mit der Krankheit, wo...
00:50:48: Wie stünde ihr jetzt?
00:50:49: wieso?
00:50:50: Ich meine, ich muss gefühlt sein, dass Eltern als Älter
00:50:52: werden.
00:50:52: Ja!
00:50:55: In meinen ... ja, nein, es sind einfach neue Themen, die kommen und ich glaube, ich weiss auch nicht ob das neu ist natürlich auch mit den Mamiwerden, bei denen sowieso die Identität wie sich nochmals schiefst oder neue Fragen aufkommt und es auch geht mit der Krankheit oder was hat Raum in meinem Leben und was.
00:51:11: Ich denke mir wird es um Mami auch ein bisschen ... extrem manchmal, um die Entscheidungen zu treffen.
00:51:17: Weil man weiss, dass man auch nicht unlimitiert ist.
00:51:20: Ich meine es nicht zur Lebenszeit, ich meine Zeit im Tag.
00:51:25: Und hattest du dort... Also das klingt für mich, sind jetzt auch Gedanken von dir, die ich teilweise noch gar nicht gehört habe.
00:51:33: Gewisse an den Schoen.
00:51:34: Ich habe gewissen sie auch noch Sachen, die ihr gehört euch nicht wissen.
00:51:38: Das ist eben auch ein Grund, um dich hier vor dem Mikrofon zu holen.
00:51:43: Hast du Visionen schon, wie dieser Weg aussieht?
00:51:46: Was könnte angehen?
00:51:50: Nicht gross, weil es für mich auch nach zwei Jahren halb Jahre nicht einfach ist.
00:51:56: Ich spüre meine eigenen Bedürfnisse wirklich.
00:51:58: Aber ich glaube, was wichtig ist, ist mir sehr lieb und geduldig mit mir selbst.
00:52:05: Das ist etwas, das ich merke, dass ich mir oft sagen muss oder ... Ich muss noch nicht wissen, dass ich auf dem Weg bin.
00:52:17: Das ist ein Prozess und das Lied mit sich zu sein ist wahnsinnig wichtig.
00:52:27: Genau das will ich immer wieder so sagen, was auch ganz viel in diesem Podcast kommt von den Pflaster fürs Herz ist Selbstminkfühl-Leben Und gleichzeitig ist das ja nicht immer einfach.
00:52:40: Also wir sind ja sehr gut drin uns selber auf den Deckel zu gehen, irgendwie uns selbst zurückzumachen und sagen wir sagen zu wenig.
00:52:48: Ich meine wenn man mal nur darauf achten würde sagen wir uns pro Tag, nein ich bin so doof.
00:52:55: Innerlich!
00:52:56: Man sagt sich auch nicht so oft, ah leck mach ich jetzt das gut?
00:53:00: Ja das stimmt.
00:53:01: Aber was muss ich mir zeigen?
00:53:03: Ich weiss noch nicht ob du das auch so sehst bei dir aber... Ich merke schon, dass ich, wenn ich es vergleiche, habe ich nicht zehn oder fünf Jahre.
00:53:11: Also ich bin nicht mehr so böse mit mir wie auch schon.
00:53:16: Das hat sich bei mir mega geändert.
00:53:17: Dass ich zwar klar natürlich lieb und wirklich ganz fest lieben muss, aber das ist dann nicht immer einfach, weil man keinen Bock hat.
00:53:24: Aber also das Bösen, also das wirklich etwas gemeinsam zu sich, das habe ich schon relativ gut ablegen können.
00:53:31: Und jetzt als Mami fällt mir das nur ein bisschen einfacher.
00:53:35: Wenn man das Kind bekommt, also wir sind so gegangen.
00:53:40: Als sie auf die Welt gekommen ist, habe ich auch geholfen, dass ich mich selber schaue.
00:53:43: Ich meine mit dem es nicht genau aussieht wie ich, sondern ... Es hat einfach etwas mit mir gemacht und ich gehe immer mit meinen Kindern arbeiten zu können.
00:53:52: Und für wie du selbst redest als Kind, das ist alles schön und gut.
00:53:56: Aber wenn ich sie dann sehe, ist das für mich schon noch mal so oder jetzt eben ... So, ich würde ja nicht bei dir so reden!
00:54:02: Weil ich vielleicht mit mir selber geredet habe, mit den vierzehnzig Jahren.
00:54:06: Du sagst eigentlich, du siehst wie in dem... Wie du mit ihren Umgaben auch eine Spiegelung von wie du mit dir selbst umgehst?
00:54:15: Ja, was für eine Inspiration!
00:54:16: Ja das ist schön zu
00:54:17: sein.
00:54:18: Okay genau, es ist ja irgendwo die unbeschriebliche Liebe, die man hat zum eigenen Kind.
00:54:25: Also wieso hat man dich nicht für sich selber so?
00:54:27: Das macht gar keinen Sinn.
00:54:29: Man sagt, es ist ein Ziel, dass sich selbst das beste Mami wäre oder der beste Papa und sich selber so liebenvoll begleiten wie man eben auch als Kind begleitet würde.
00:54:39: Ich finde es schön, ich habe das noch nie gehört, dass du sagst, durch die Mutterschaft wird er das so gespiegelt.
00:54:46: Und was ja dort auch noch ist ... Du bist dann auch ein Rollmodel für sie?
00:54:52: Genau!
00:54:53: Ja, ich finde ... Es ist für mich schon ein bisschen theoretisch, als die ganze Inners Kind zu sein.
00:55:03: Und es ist ja eigentlich logisch, wenn einem jemand sagt, dann bist du so klar aber wie mache ich das?
00:55:09: Ich finde jetzt nur das ist es für mich wieso... Also wir wissen auch, dass wir alle mal Kinder waren.
00:55:15: Surprise!
00:55:16: Aber es ist ... Ich sehe was bei mir.
00:55:21: Ich war auch etwas klein und ich werde einfach das für mich ... Megafest und auch, dass es lieb ist.
00:55:30: Oder einfach so mit sich selber umgehen.
00:55:32: Dass sie natürlich auch gut vorbildet hat.
00:55:34: Die Rollmodelle, die du gesagt hast.
00:55:37: Ja sicher mit der Krankheit aber generell eben mit dem Körper.
00:55:45: Du hast dich auch in deiner Kunst ja viel mit Körperbild.
00:55:49: oder auch wenn Körper sich verändert?
00:55:57: Dein Körper hat ja nicht mehr das gemacht, was du eigentlich wolltest.
00:56:04: Wenn jeder von uns eine Knöchelung kaputt hatte oder so weiss schon wie das abnärft und wenn man sich vorstellt ... Man kann plötzlich nicht mehr sich so bewegen und den Körper folgt einem nicht mehr.
00:56:19: Du hast dich auch in dieser Zeit gerade in diesen ersten Jahren tätowiert.
00:56:26: Ich hatte immer das Gefühl, dass es auch eine Form von Selbsttherapie ist.
00:56:32: Wie schreibt und illustriert man diese Zeichnungen auf dem Körper?
00:56:39: Ja ... Ich würde das schon so beschreiben und schreibe das allgemein, dass die Leute oft nach Schicksalsschläge tätowieren.
00:56:46: Gleichzeitig muss ich sagen, es ist ein rebellisches Alter.
00:56:55: Aber natürlich ist das wie auch die Selbsttherapie in diesem Moment.
00:56:59: Das sehe ich sicher so, oder dass es dazu gehört hat, um ja gut zu sein.
00:57:06: Und was ich auch bei dir beobachte muss mich noch wundern, wie fest hat denn das mit der Krankheit zu tun und den Bewusstsein?
00:57:14: Also weisst du, wenn sie irgendwie nicht selbstverständlich ist ... dann wird er wie einfach viel mehr bewusst, was man schätzen kann und was nicht.
00:57:24: Wie fest hat das auch so Beziehung zu deinem Körper verändert?
00:57:29: Du sagst irgendwie du bist lieb heute zu dir... Also du gehst nicht zu hart mit dir ins Gericht, bezieht sich das auch auf den Körper oder auf das Körperbild?
00:57:42: Das ist ja... Ich würde sagen, dass bezüglich der Körperbild in den ersten Jahren schon nicht so war.
00:57:49: So spürte ich mir jetzt, dass ich mich sehr dankbar für meinen Körper bin.
00:57:55: Auch nach dem Schwangersinn als Egalwinnerin sei ich in diesem Sinn ausgesetzt und dann einfach, was mein Körper leistet.
00:58:03: Heute ging ich auch gerade am Mittag ins Sport und sagte mir vor, ich darf mich überwägen.
00:58:09: Ich hatte keine Lust.
00:58:10: Aber ich kann sagen, ja, also ich kann und ich darf – das ist ein Privileg natürlich!
00:58:16: Das gelingt mir ja nicht jeden Tag.
00:58:18: Ich bin auch nicht die Sportkanone, weil ich jetzt eine Krankheit habe.
00:58:21: Aber der Gedanke oder das zu wissen, dass es einfach ein Privileg ist, gewisse Sachen zu machen ... Das ist mir schon sehr bewusst.
00:58:32: Danke Delia, dass du hier so offen mit mir geredet hast.
00:58:37: Vielleicht kommst du einmal wieder?
00:58:39: Du bist ja näher.
00:58:40: Gerne!
00:58:41: Gerne...
00:58:42: Also Abschlussfragen wenn du Man hat es ja wie so ein bisschen alle, die mini Flasche.
00:58:51: Also das mir zu lieben, dass wir uns gehen und uns irgendwie gut tun.
00:58:55: Wenn man merkt ... Jetzt ist eben gerade nicht der Tag, in dem man vielleicht so lieb sein kann mit uns oder zum ersten Mal nicht.
00:59:03: Und dann schon, wo man dauernd ist, wo sie sich strengt, wo er Angst hat, wo ihr zwifelt.
00:59:11: Hast du eines deiner liebsten Pflaster?
00:59:13: Oder mal gesteilen?
00:59:16: Also ich kann vielleicht teilen, dass an diesen Tagen bei meinen Medikamenten z.B.
00:59:20: mich selbst oder immerhin machen, dass ich mir immer etwas gönne.
00:59:26: Das kann auch sein ein megafiner Kaffee oder ein Skipfel oder was ganz Pornal.
00:59:30: Es hat so einen Gönigsmoment und meistens, dass sich irgendetwas aushalten.
00:59:37: Ja, die mir Freude macht.
00:59:38: Früher waren es diese kleinen Testschen.
00:59:40: Das ist
00:59:42: so lustig!
00:59:44: Oder wenn wir ... Es gibt Delia oder siebenzehn Jahre Jünger und dann gibt's Natuliba, die ist vierzehn Jahr jünger.
00:59:50: Dann habe ich mich mal Paris geschenkt.
00:59:53: Und dann bin ich mit ihnen auf Paris und danach haben wir sehr weit missalaufen wegen ganz kleinen Testen, die aber leiden nach den Papabs.
01:00:02: Es war nicht mehr um.
01:00:03: Er war schon verschwunden.
01:00:04: Ja, es ist natürlich
01:00:06: ganz schlimm gewesen.
01:00:07: Und dann merke ich, dass wir uns gleich als Altersunterschiedes bemerken.
01:00:11: Aber ich weiss, da gibt es auch ganze Frauen in meinem Alter, die auf so kleine Taschen... Ich bin einfach so fest, dass jemand so viele Züge umschleppt die ganze Zeit.
01:00:19: Scherpa
01:00:20: Saram?
01:00:20: Ja genau!
01:00:23: Dein Freund hat gesagt, er macht mal so eine Fotomotage von mir.
01:00:26: Also er fotografiert mich.
01:00:27: Ist ja ein ganzes Buch
01:00:29: geworden.
01:00:30: Ich habe mich gesehen, dass ich voll beladen habe.
01:00:33: Mit dem Wellen habe ich rechts und links eine Tasche mit diesem Rucksack.
01:00:36: Ich habe einfach nicht mit einem kleinen Test gelesen, aber ich weiss, dass du wirklich ganz schwierige Untersuchungen hast.
01:00:43: Du weisst, es war schon das Medikusin.
01:00:45: Bist du mit was für ein Test?
01:00:46: Also
01:00:47: Winterschlui-Vittor-Test.
01:00:48: Ja,
01:00:48: du
01:00:49: hast
01:00:49: es so gefühlt!
01:00:50: Und jetzt sehen die Artelia nichts oder?
01:00:52: Auf den Moment wo sie das sagt... Machen ihre Augen bringe bringe.
01:00:57: Und ich finde es so wichtig, dass sie das auch teilt.
01:01:00: Weil ich finde immer wieder wenn es um Ressourcen geht und um die Pflaster und was einem gut tut dann hat man eine Unterteilung in sinnvoller Ressource und so diese oberflächlichen Blöden.
01:01:14: Und da fällt mir immer wieder auf, dass gerade vieles, was Frauen sehr freut macht Auch sehr schnell so ab und belächelt wird.
01:01:22: Und also so etwas dumm und oberflächlich, z.B.
01:01:25: ein kleines Taschchen oder bei mir sind es zum Beispiel die farbigen Nägel, wo ich merke, wenn es mir schlecht geht macht das einen Unterschied.
01:01:36: Das macht wirklich etwas.
01:01:38: Wenn richtig schlimmst passiert, kann ich auch in einem Nagelstudio sitzen.
01:01:42: Und dann findet man vielleicht, Sarah ist etwas seltsam aber es macht einen Unterschied.
01:01:47: Mir hat die letzte Frau gesagt für sie sagen jetzt die roten Lippen und auch Mordkleider, die man anhat oder ein Schmuck.
01:01:57: Also ich finde es so wichtig dass wenn es um Flaschen geht natürlich können Flasche da sein was man macht.
01:02:04: Ein Spaziergang im Wald das Wasser Aber dass wir eben auch, wie es heisst, sowohl als auch egal Hauptsache die Augen machen.
01:02:14: das was Delia ihre Augen haben jetzt gerade gemacht und sie haben mich so gemacht.
01:02:18: Bling bling!
01:02:18: Ich
01:02:19: kann schon lange kein kleines Test mehr ankommen.
01:02:21: aber ja wichtig
01:02:21: ist...
01:02:23: Sie wachen wieder bling bling.
01:02:27: Ja
01:02:27: danke vielmals.
01:02:27: schön bist du da.
01:02:28: Danke vielmal.
01:02:29: Danke euch fürs Zulassen und vielleicht sucht ihr euch heute auch noch etwas was eure Augen Ein bisschen zum Bling-Bling machen bringen.
01:02:43: Der Podcast ist unabhängig und werbenfrei, und ein totals Herzensprojekt.
01:02:49: Und darum freut es mich besonders wenn du abonnierst, herzlich und teilen willst.
01:02:56: Denn dann kann er weiter
01:02:57: wachsen!
01:02:59: Wenn du noch mehr unterstützen möchtest, kannst du mir gerne auf www.beimeacoffee.com einen Kaffee spenden.
01:03:07: Danke vielmals!
01:03:09: Findet ihr das Show noch?
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