Warum Bewegung ein Schlüssel ist

Shownotes

Wenn mich jemand fragt, was mir beim Bewältigen schwieriger Zeiten immer wieder geholfen hat, ist eine meiner Antworten ganz klar: Bewegung. Nicht unbedingt Sport. Sondern manchmal etwas ganz Kleines, denn unser Körper reagiert immer mit, wenn wir Angst haben, traurig sind, uns Sorgen machen oder einfach gerade sehr viel tragen.

Meine Mutter ist Körpertherapeutin und hat mir schon als Kind beigebracht, dass wir uns mit Atmung, Berührung und Bewegung selber begleiten können. Dieses Wissen ist für mich bis heute eine wichtige Ressource und etwas, das ich seit mehr als 14 Jahren auch in meiner Praxis und in meinen Workshops weitergebe.

In dieser Folge spreche ich über das, was ich gerne «Moving» nenne: kleine Bewegungen, die uns im Alltag helfen können, wenn wir angespannt sind, uns wie eingefroren fühlen, unsere Gedanken kreisen oder wir merken, dass gerade alles ein bisschen viel ist. Das kann Ausschütteln sein, Strecken, die Schultern lockern, den Kiefer massieren, sich selbst berühren, ans Fenster gehen oder zu einem Lieblingslied durch die Wohnung tanzen. Und manchmal ist das, was unser Körper braucht, auch einfach Ruhe.

Es geht nicht darum, noch etwas richtig machen zu müssen oder aus Selbstregulation das nächste Selbstoptimierungsprojekt zu machen. Sondern darum, unseren Körper wieder ein bisschen mehr wahrzunehmen und seiner Weisheit zu vertrauen. Denn manchmal weiss unser Körper schon längst, was uns guttun könnte, bevor unser Kopf überhaupt verstanden hat, dass gerade etwas zu viel ist.

Die wichtigste Frage der Folge Was würde meinem Körper gerade guttun?

💜 Danke, dass du dir Zeit genommen hast, diese Folge anzuhören.

Pflaster fürs Herz ist ein werbefreies Herzensprojekt. Mein Wunsch ist es, einen Ort zu schaffen, der stärkt, entlastet, Trost spendet und daran erinnert, dass wir mit unseren Herausforderungen nicht alleine sind.

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Transkript anzeigen

00:00:01: In dieser Solo-Folge teile ich Gedanken, warum Bewegung entschlüsselt ist, wenn es darum geht.

00:00:09: Stress begegnet, schwierige Momente bewältigen, schwieriges Gefühl irgendwie mit ihnen umgehen können und warum das Bewegen nicht nur Sport sein sondern dass es eigentlich um etwas kleineres geht.

00:00:29: Eins ist klar, wir alle struggleen.

00:00:32: Und manchmal tut's Leben auch weh.

00:00:34: Plastofisherz ist ein Podcast, das ich in dem allem begleitet.

00:00:39: Mit Gedanken im Pülsen und Gespräch direkt aus meiner Coachingpraxis, die dich stärken und entlastet!

00:00:48: Ich bin Zara Satir und freue mich.

00:00:50: wenn du immer wieder reinlassen kannst, wenn du etwas brauchst, was dir eine Lichtigkeit schenkt... ...und ein bisschen dein Herz wärmt.

00:00:59: Wenn mich jemand fragt, was am allermeisten hilft, wenn es dir nicht gut geht und du traurig bist.

00:01:08: Dann auch in diesen Momenten, wo wirklich extrem grosse Trauer da war oder auch Wut oder einfach ... all die anderen Gefühle oder Ohrmacht und so weiter, dann wäre eine meiner Antworten.

00:01:25: Mir hilft vieles.

00:01:26: aber etwas möchte ich heute mit euch teilen ist Bewegung beziehungsweise das Wissen dass unser Körper auch unsere Psyche beeinflusst und umgekehrt.

00:01:42: zu wissen vom Embodiment der Wechselwirkung von Füßen und Psychen, dass wir immer auf drei Ebenen wahrnehmen.

00:01:50: Auf den Kognitiven, die Emotionalen aber eben auch auf den Körperebene und dass wir mit diesen Ebenes reagieren und dass sie sich in Wechselwirklich beeinflussen.

00:02:03: Und das heisst ... Unser Körper ist auch oft eigentlich die Wahrnehmung.

00:02:09: Das System, das am schnellsten angeht, wenn etwas nicht stimmig ist ... Man spricht ja der Namen Gäser vom Bauchgefühl.

00:02:18: Ich glaube, jeder kennt es.

00:02:20: Wenn man traurig ist, dass man so ein Klos spürt im Hals oder einen Druck auf den Brust oder das Unwolle in dem Bauch gefühlt, manifestieren sich immer.

00:02:32: auch die drei Ebenen bildet das Gesamtsystem von uns Menschen.

00:02:40: Es ist so unglaublich wertvoll, wenn wir hier etwas mehr berücksichtigen.

00:02:46: Wenn wir einfach wie sie wissen haben, dann, wenn unsere Gedanken geblasen sind und die Gefühle, die irgendwie gerade schwer sind, reagiert unser Körper.

00:03:00: Und unser Körper hat aber auch ein Rezept.

00:03:05: Der kann sich auch regulieren durch Bewegung, durch Entspanung und durch Lockern.

00:03:14: Das muss nicht unbedingt Sport sein.

00:03:16: Sport kann ein mega Mittel sein, um sich zu stressen.

00:03:22: Aber ich finde es kann Stress machen, wenn man sagt, jetzt musst du auch noch einen Sport machen.

00:03:28: Darum habe ich gedacht, ich mache mal eine Folge über das, was vielleicht ... Ja, so ein bisschen einfach klingt aber vielleicht gar nicht so einfach ist.

00:03:37: Nämlich Smoothing.

00:03:39: dann wenn wir gerade irgendwie Stress haben und ich habe das Glück gehabt dass ... Ich bin von einer Mutter grossgezogen worden.

00:03:49: Ich habe von ganz vielen unterschiedlichen Menschen in einer grossen Patchwork-Familie gegrosset, aber meine Mutter hat mir das Wissen früher gelernt.

00:04:00: Sie ist Körpertherapeutin unter anderem und sie hat mich schon als kleines Mädchen gelernt, wie ich mich mit meinem Körper selber begleiten kann, was ich erlebe – mit dem Schnufen, der Berührung oder den Bewegungen.

00:04:17: Und das Wissen gebe ich heute selbst in der Praxis, aber auch an Workshops weiter.

00:04:23: Selbstregulation über den Körper.

00:04:27: Wie geht es?

00:04:31: Dann ist meine wichtigste Info immer so wie ... Hey!

00:04:35: Es klingt damit vielleicht ein bisschen banal.

00:04:38: Also das heisst ... Das, was ich jetzt vielleicht in dieser Folge erzähle, finde ich wirklich ... Das ist aber Panal.

00:04:48: Und ja, es ist Panal und gleichzeitig ist es gar nicht so einfach umzusetzen, weil wir uns überhaupt nicht gewöhnt sind.

00:05:02: Wie kommen wir, wenn unser Nervensystem sehr aktiviert ist?

00:05:06: Das passiert immer wieder, wenn man Stress hat, unsere Entspannung zu bringen.

00:05:13: Unser System wie signalisieren über den Körper Es ist gerade alles sicher.

00:05:20: Auch wenn die Probleme hier sind, auch wenn es sehr traurig ist, aber es ist nicht lebensbedrohlich.

00:05:27: Auch, wenn sich das so anfühlt manchmal und dann gehen überhaupt nicht alle Probleme weg, sondern es hilft dir einfach wieder ein bisschen zu ruhen, etwas Zuversicht zu haben, wieder eine kleine Entspannung ... Wenn unser System unter Stress steht, reagieren wir oft mit Kampfflucht oder Ersteuerungsmodus.

00:05:54: Wir haben «Fight Flight of Ries».

00:05:57: und dann funktionieren wir einfach weiter.

00:05:59: Man erledigt, man organisiert, man beantwortet Nachrichten, man kümmert uns, man arbeitet und man denkt immer als Nächstes wie ein Task-Modus.

00:06:07: Und dann merken wir gar nicht, dass wir eigentlich so im Stress sind unglaublich hoch aktiviert sind.

00:06:18: Und dann werden wir manchmal so mit dem Körper ganz fest, also es ist eine ganze feste Spanik in uns und dann ... Dann ist es immer gut, wenn man das Gefühl hat ... Ich reise immer ums Gleiche.

00:06:32: Oder ich bin so blockiert von diesen Gefühlen.

00:06:35: Man weiss nicht zu Recht, was für ein Gefühl sind und wie komisch man sich fühlt.

00:06:41: Man kann es recht definieren.

00:06:43: Man ist nur im Stress und kann nur an das denken, was alles stresst.

00:06:48: Und dann sage ich mir einfach, okay, Muff!

00:06:54: Das heisst überhaupt nicht, dass du jetzt Sport machst.

00:06:56: Ich meine so in ganz vielen Lebens hat das gar keine Zeit.

00:07:00: Sondern es kann auch sein, wenn du irgendwie am Schreibtisch bist und merkst, man geht zu viel, dass dich einfach kurz aufstehst und deine Schulterkreise ist.

00:07:09: Dass deine Arme etwas ausschüttelst, dass vielleicht die Beine etwas locker sind und dich etwas streckst oder ich dir noch ein wenig in den Teuramen hänge.

00:07:19: Und das ist schon moving!

00:07:22: Oder du läufst einfach durch die Wohnung.

00:07:26: Vielleicht hast du auch gerne Berührung, dann kannst du deine Hand auf den Bauch legen oder auf die Brust oder beides und mal wahrnehmen und im Körper begegnen.

00:07:38: Hey!

00:07:39: Was ist hier eigentlich?

00:07:42: Und vielleicht kannst du dann auch etwas tiefer ein- und ausatmen.

00:07:51: Beim Schnufen ist es mir wichtig ... Schnupfen ist nicht immer für jeden Mensch gerade das, was richtig ist.

00:08:00: Das wird oft in der Stressbewältigung benannt.

00:08:04: Atmen.

00:08:05: und ja, atmen ist unglaublich ein tolles Werkzeug!

00:08:10: Aber manchmal, wenn man ganz fest in den Spanien geht, ist es gar nicht so.

00:08:14: Und dann lasst du es.

00:08:16: Wenn's dir gut tut, unbedingt schnupfen ... ... und für den Spannung.

00:08:22: Sollte die Ausatmung etwas länger sein als die Einatmungen, sagt nämlich so eine Vier-Sexer-Atmung mal zum Anfang.

00:08:30: Diejenigen, die vielleicht Yoga machen oder sonstige Entspannungstechniken, die wissen, dass es noch ganz viele andere Atmungen gibt, welche auch unterstützend sind.

00:08:43: Aber ich mache ja auch diese Folgen für Leute, die noch nie so was gemacht haben.

00:08:47: Dann sage ich immer, dass ich das einfachste Vier-, Sechs habe!

00:08:51: Vier E-Atmen auf sechs aus und wenn das nicht geht, dann startet es einfach mit vier vier.

00:08:57: Und wenn man merkt, dass die Schnufe ... Ah!

00:08:59: Das ist nicht mein.

00:09:01: Dann lasse ich sie.

00:09:03: Ich finde es so wichtig beim Prinzip der Moving über den Körper zu regulieren.

00:09:11: Es findet eine Bewegung wie deine, die auch in deinem Alltag irgendwie ... kannst ... Leben, obwohl auch nicht die Tiere mega peinlich sind.

00:09:23: Oder du dich schämst oder dich unwohl fühlst.

00:09:27: Vielleicht bist du einfach ein wenig die Füße bewegen oder den Boden gut spüren unter deinen Füßen.

00:09:35: Die Hände etwas ausstrecken.

00:09:38: Manchmal kann man auch der Kopf zum Fensterhaus heben.

00:09:43: Es geht wiederum, was tut am Körper gerade gut?

00:09:48: Ich tanze wahnsinnig gerne.

00:09:50: Das heisst ... Ich sage mir so ein Song pro Tag drinliegen und durch die Wohnung zu tanzen.

00:09:57: Und ich tanze auch wenn es mir richtig schlecht geht.

00:10:01: Dann tanze ich und manchmal berühre mich dabei.

00:10:05: Ich bewege mich und schließe die Augen.

00:10:09: Und dann tanze einfach ... Zu den Gefühlen, die gerade hier sind, völlig intuitiv.

00:10:15: Also überhaupt nicht irgendwie ... Ich mache das auch so und schaue mich dann niemals zu.

00:10:20: Ich bewege mich einfach.

00:10:21: Und vielleicht ist es dies?

00:10:23: Dann mache ich dir Mut, noch mehr zu tanzen, aber vielleicht auch nicht!

00:10:29: Du kannst dich z.B.

00:10:32: einfach abklopfen, deine Ärm, dein Brustkorb, deine Beine oder was ich auch gerne mache ist die Hand auf den Brustkreiseln und auf dem Bauch.

00:10:45: Oder du kannst dich selber massieren.

00:10:48: Massiere kann man auch selber.

00:10:49: Ich will eigentlich sagen, dass ich dich selbst umarme, dir so eine Umarmung gebe Mein Sohn, der auch vom Autismus-Spektrum ist.

00:10:59: Er hat ein Gewichtstierchen und ich lege mir das manchmal auf.

00:11:02: Ich finde es sehr angenehm.

00:11:03: Er hatte zum Beispiel einen Gewichtstecken.

00:11:06: Das ist wie eine Umarmung, also das Gewicht zu spüren.

00:11:11: Es ist spannend, wenn du merkst, dass es dir gut gibt – unbedingt ihr!

00:11:16: Was auch schön ist, man habe ganz viel Stress im Kiefer oder den Kiefern massieren.

00:11:22: Oder einfach mal sich die Zunge rauszunehmen ... Strecke?

00:11:26: Das braucht manchmal Überwindung.

00:11:28: Ich habe hier, wo ich manchmal so in den Workshops bin und Techniken zeigen, dann sage ich mir einfach, ich tu eh am dümmsten!

00:11:42: Ja also eben das, was wir irgendwie finden zu haben, jetzt machen wir einfach so ein bisschen Blö-blö-lö-Lö und irgendwie haben wir viel zu unangenehm.

00:11:50: aber es ist extrem befreiend und entspannend.

00:11:58: Es gibt wie eigentlich keine Richtig oder Falsch, sondern es ist einfach ein Prinzip.

00:12:05: Das Prinzip ist, wenn Stress rauf.

00:12:12: Und das sind die Bewegungen, die eine Spannung bringen.

00:12:18: Es gibt auch Leute, die tauschen können und sich etwas Wasser ins Gesicht spritzen oder über die Hand gelenken.

00:12:25: Oder du merkst, es ist gut einfach so ein bisschen am Boden liegen.

00:12:30: Und manchmal ist es auch so, dass man merkt, das braucht gar nicht so viel Aktivität sondern einfach einmal Ruhe und einen solchen hinteren Länen, einen solchen Entspannung.

00:12:41: So ein wenig den Botmahler in der Hängematte machen, einfach so etwas hinterherfläzen lassen, pambeln.

00:12:49: Das ist auch eine Form von Mobbing.

00:12:55: Und dann einfach ... so ein bisschen angespüren.

00:12:58: Hey, Körper!

00:12:59: Wie geht es dir eigentlich gerade?

00:13:04: Das ist etwas vorgeschrittener.

00:13:07: Meine Mutter hat mir das schon als Kind gelernt und schüttelt.

00:13:12: Sie nahm damals aus dem Kundalini-Joga, aus der Kundaline Meditation ... wo Schüttler einen Teil davon ist.

00:13:20: und sie hat mir gesagt, wenn ich z.B.

00:13:22: ... Ich weiss, wir hatten ein ganz böses Schulabwach.

00:13:25: Ich hatte Angst vor dem.

00:13:26: Sie hat mit mir geschimpft.

00:13:29: Wenn ich nach Hause kam und vielleicht bei etwa sieben war oder so ... Er sagte dann wieder mit mir, er schüttelte es doch ab!

00:13:38: Das gehört nicht zu dir.

00:13:39: Der hat wahnsinnig schlechte Laune.

00:13:42: Dann habe ich mich abgerissen oder manchmal haben wir es zum Fenster wieder geschickt.

00:13:47: Das ist übrigens etwas, was ich heute noch mache, wenn ich das Gefühl habe von einem anderen Mensch wie eine Ladung abzubekommen, dass sich das zurückgeben kann und zwar nicht in diesem Moment, denn dann ist mir meistens nicht so schnell, dass man sagt, stopp!

00:14:05: Du gibst mir gerade dein Stress ab.

00:14:07: Aber man kann das auch, wie ich das als Mädchen schon gemacht habe, im Nachhinein machen und es wieder so abschüttelnd zurückgeben.

00:14:16: Wenn wir mal etwas zurückgehen müssen, ist es auch noch gut.

00:14:20: Kann man ausprobieren!

00:14:22: Und wenn wir so ... Das Schütteln will ich machen, dann wäre es wirklich so ein Schütten mit dem ganzen Körper.

00:14:28: Aber du kannst auch klein anfangen und einfach mal sagen, ich schüttle dir ab und zu die Füsse aus, mal etwas dermaus.

00:14:35: Ich schüttele den ganzen Körper und dann ist alles locker.

00:14:39: Und das sieht für die Leute wirklich ungewohnt aus wie ... Ja, man ist sich nicht gewöhnt, dass man sich bewegt, weil sie gar nichts mehr kontrolliert hat.

00:14:53: sodass Kontrollen abgeben, von lockerer Bewegungen machen dürfen.

00:14:59: Das fällt uns auch schwer, weil wir so sozialisiert sind, immer Kontroll zu haben.

00:15:07: und wenn man kleine Kinder sieht ... Die machen das ja ständig!

00:15:13: Also die hüpfen, schütteln, grüschen, stampfen, bewegen einfach ... ihren Körper zu ihrem Gefühl.

00:15:25: Und die machen das auch.

00:15:28: und wir erwachsenen, wir lernen so festreisen dich zusammen und man sollte es irgendwie in der Haltung waren und sich nichts anmerken lassen.

00:15:38: Das ist ja schon gut, dass wir das können.

00:15:41: Aber wenn wir sie immer machen, dann freist das so in uns hin.

00:15:46: Es spannt sich an und das ist nicht mehr ein Influs.

00:15:49: Dann ist einfach so gut, immer wieder alles getraut, einfach ein bisschen zu lockeren.

00:15:59: Und ja... wieso kann man eigentlich nicht durchs Büro hüpfen?

00:16:03: Also wieso

00:16:03: nicht?!

00:16:05: Ich glaube wenn wir durften durch das Büro heupfen hätten wir alle so viel mehr Entspannung und Leichtigkeit und Freude im Leben!

00:16:15: Klar sind also die sozialen Konventionen, aber ich mache mich auch mutig.

00:16:20: Darf ich etwas hinterfragen?

00:16:22: Manchmal gibt es wirklich auch, dass sich mit Teams arbeiten und das dann einführen.

00:16:26: Wir machen den Bewegungspausen.

00:16:27: Es gibt auch Büros, Firmen, Ja, dass man da auch mal etwas blöd tut.

00:16:37: Und dann müssen wir mich auch noch lachen beim Bewegen und Lachen ist auch bewegen oder Singen ist bewegen.

00:16:45: Zum Beispiel Summen auch.

00:16:46: Es ist auch wahnsinnig schön wenn man merkt jetzt habe ich ganz fest Angst und Sorge, dass es mir einfach ein bisschen summt also... Ich glaube, man hört gut in dieser Folge.

00:16:59: Es ist eigentlich etwas egal wie.

00:17:02: und auch hier haben wir dann oft schon ein Problem, weil wir gerne so anleitigen.

00:17:10: Wie mache ich das ganz genau?

00:17:12: Und wenn ich sage, es geht vielleicht mehr darum ... Nicht wie er macht, sondern das ist es.

00:17:23: Wie ich bewusst bin, unser Körper hat eine Weisheit und zeigt, wenn es zu viel ist mit Spannung, Mütigkeit, innerer Nervosität, vielleicht auch ... Ich bin blockiert, fühle, drücke.

00:17:41: Das zeigt sich.

00:17:45: Wir dürfen anfangen, viel mehr auf ihn zu lassen.

00:17:49: Er ist so weiss, dass er auch das Gegenmittel hat.

00:17:53: Also er hat die Regulationstools und es gibt ganz viele Anleitungen.

00:18:02: Und manchmal machen aber solche Anleitung dann auch Stress.

00:18:06: Ich werde wahrscheinlich auch mal eine Übung weitergeben, also wirklich so ganz konkret, dass ich sie anleiten.

00:18:13: Aber mir war es sehr wichtig jetzt einmal zuerst dem Thema so zu begegnen, dass es wie einfach ums Prinzip ... dass unser Körper einfach auch weiss, wie er mit Stress umgeht und das wenn man ihn begegnet.

00:18:33: Und dann so intuitiv wie angespürt.

00:18:35: Haben wir es dort damit gar gut?

00:18:40: Was lockert, was entspannt, was fühlt sich gerade Stimmung und Wohlung an?

00:18:46: dass man dann ein unglaublich wirklich volles Tool hat, um Stress zu begegnen.

00:18:53: Und das muss einfach kein Aufwand sein.

00:18:57: Sonst ist es eigentlich so wie ein Schalter, den wir einmal für sich gefunden haben.

00:19:03: Dann kann man es anfangen anwenden und dem Körper begegne.

00:19:10: Wenn du noch nie so mit dir umgegangen bist, ist es vielleicht auch mal eine Nübe, dass man eine Hand dir auf den Bauch leist und die andere vielleicht auf die Brust.

00:19:22: Und dann sagst du, hallo!

00:19:23: Du?

00:19:24: Wie geht das Tier gerade?

00:19:26: Und einfach mal ein wenig anzuspüren.

00:19:30: Dann vielleicht etwas von einem Gute-Tut machen.

00:19:34: Vielleicht in der Bauchstrecke oder so ... Das Lustige ist, dass ich noch etwas vergessen habe und das passt gerade.

00:19:43: Weil auch wenn es sehr banal ist, immer wieder bewegen, lockerer anzuspüren, ein wenig durchschnufen, hüpfen, schütteln oder was auch immer, den Bauch streicheln.

00:19:56: Man vergesst schnell im Alltag in diesem Task-Modus.

00:20:01: Dann ist es schön, sich mal zu überlegen wie ich mich daran erinnere.

00:20:05: Vielleicht ein Post-Tipp machen, auf dem ich aufstehe oder die Erinnerung ins Handy schnauben und etwas lockern.

00:20:16: Was mir auch wichtig ist, wenn du ganz viel Stress erlebst oder so Stress, das total blockiert und vielleicht auch ... existenziell ist, ist es völlig normal wenn du dann nicht abrufen kannst.

00:20:34: Das ist mir wichtig!

00:20:37: In so den schlimmsten Momenten, z.B.

00:20:39: vor Diagnosenstellungen bezüglich meinem Sohn oder einem Todesfall, wo mein Vater gestorben ist oder meine Gottin, habe ich wie auch Menschen um mich herum... braucht, die mich aufrufen.

00:20:53: Das heisst ich bin dann zu meiner Jatze, Frau oder ich kann irgendwie spazieren mit jemandem, der gesagt hat, ihr könnt doch spaziert.

00:21:02: und mir hilft es manchmal auch, wenn wir wie eine Freundin, wenn ich in einem Festival brauche oder gerade Angst habe oder mein Freund einfach sagt, ich komme schnuffen zusammen Ja, sogar ich, die das seit etwas auf so drin sind.

00:21:16: Ich kann es manchmal nicht alleine und dann dürfen wir uns einfach Hilfe holen für das und uns vor allem mit ganz vielen Verständnissen begegnen und dann machen wir es später.

00:21:25: Das kannst du auch Wochen nachher noch machen!

00:21:28: Der Podcast ist unabhängig und werbenfrei und ein totals Herzensprojekt.

00:21:34: Und darum freut's mich besonders wenn du abonnierst, herzlich und teilen willst.

00:21:40: Dann kann er weiter wachsen.

00:21:44: Wenn du mich noch mehr unterstützen möchtest, dann kannst du mir gerne auf www.beimeacoffee.com ein Kaffeespendieren.

00:21:52: Danke vielmals!

00:21:53: Den Link findet ihr in der Shownot.

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