Der Stress mit dem Stress

Shownotes

Kennst du diese Momente, in denen sowieso schon unglaublich viel los ist und dann noch etwas schiefgeht? Und kaum ist es passiert, meldet sich diese innere Stimme: «Wie blöd bin ich eigentlich? Warum passiert mir das schon wieder?» Genau so ging es mir diese Woche, als mein Handy ohne mich mit dem Zug weiterfuhr. Und während ich am Bahnhof stand und am liebsten geheult hätte, wurde mir wieder einmal bewusst, wie schnell wir uns in stressigen Momenten auch noch selbst das Leben schwer machen. Stress findet statt. Nicht jede Belastung lässt sich vermeiden. Aber häufig kommt zum eigentlichen Stress noch eine zweite Schicht hinzu: unsere eigenen Bewertungen, Selbstvorwürfe und überhöhten Erwartungen. Warum sind wir ausgerechnet dann so hart mit uns, wenn wir sowieso schon viel tragen? Und was verändert sich, wenn wir beginnen, uns selbst mit etwas mehr Verständnis zu begegnen? In dieser Folge spreche ich darüber, was primärer und sekundärer Stress sind und wie sie zusammenhängen. warum unser innerer Kritiker gerade in schwierigen Momenten besonders laut werden kann. welchen Einfluss unsere persönliche und gesellschaftliche Prägung auf unseren inneren Dialog hat. wie wir in drei kleinen Schritten lernen können, den zusätzlichen Stress zu erkennen und uns selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen. Ausserdem erzähle ich dir, wie mein Handy doch noch zu mir zurückgefunden hat und aus einem ziemlich chaotischen Tag ein wunderschöner Abend voller berührender Momente wurde. 💜 Eine Frage, die dich begleiten darf Was würde ich eigentlich von mir erwarten, wenn ich alles berücksichtigen würde, was ich gerade trage? Vielleicht ist genau heute ein guter Moment, dir selbst ein bisschen auf die Schultern zu klopfen.

💜 Danke, dass du dir Zeit genommen hast, diese Folge anzuhören. Pflaster fürs Herz ist ein werbefreies Herzensprojekt. Mein Wunsch ist es, einen Ort zu schaffen, der stärkt, entlastet, Trost spendet und daran erinnert, dass wir mit unseren Herausforderungen nicht alleine sind. Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich sehr, wenn du ihn abonnierst, bewertest oder mit Menschen teilst, denen er ebenfalls guttun könnte. So hilfst du mit, dass Pflaster fürs Herz noch mehr Menschen erreicht. Wenn du meine Arbeit und den Podcast darüber hinaus unterstützen möchtest, freue ich mich über einen virtuellen Kaffee: https://buymeacoffee.com/sarasatir Mehr zu meiner Arbeit findest du unter: https://www.satircoaching.ch/ 

Transkript anzeigen

00:00:01: Die Folge ist für dich, wenn du immer wieder merkst, dass du gerade in stressigen Momenten auch noch einen Stress hast.

00:00:10: Wie du von dir erwartet bist, dass das nicht dürfte sein.

00:00:15: Dass du dich entspannter Klassen verhalten solltest oder gar nicht so gestresst sei wegen dem Stress.

00:00:25: Ich teile Gedanken Zu einem Modell, bei dem man Stress schauen kann, wo ich selbst immer wieder Unterstützung finde und mich auch viel nicht in meiner Praxis weitergeben.

00:00:39: Eines ist klar – wir alle struggleen!

00:00:42: Und manchmal tut das Leben auch weh.

00:00:45: Plastofisherz ist ein Podcast, den ich in diesem allem begleitet.

00:00:50: Mit Gedanken, Impulse & Gespräche direkt aus meiner Coachingpraxis, die dich stärken und entlastet.

00:00:59: Ich bin Zara Satir und ich freue mich, wenn du immer wieder reinlassen kannst.

00:01:03: Wenn du etwas brauchst, das dir eine Lichtigkeit schenkt ... Und ein bisschen dein Herz wärmt.

00:01:10: Eine Woche ist mein Handy ohne mich weiter Zug gefahren.

00:01:16: Ich bin ausgestiegen, das Handy nicht!

00:01:20: Das war am Tag, wo sowieso wahnsinnig viel war.

00:01:24: Auch viele, die ich nicht erwartet habe.

00:01:27: Viele auch, die mir Sorgen gemacht haben und mich streng waren.

00:01:33: Das heisst, ich hatte Stress.

00:01:36: Und mit Stress ist es ja manchmal so ... Man hat wie ein Fesschen, bei dem man Stress kompensieren könnte und uns wieder regulieren konnte.

00:01:46: Manchmal kommt aber so viel Stress in das Fass rein.

00:01:51: dass keine Möglichkeit ist, das zu regulieren.

00:01:54: Dann fühlt sich das und man merkt es damit gar nicht so.

00:01:59: Und dann passieren noch irgendetwas ... Also wie einen Tropfen in dieses volle Fass.

00:02:07: Es überlauft völlig!

00:02:09: So ging es mir.

00:02:10: Ich habe gemerkt, dass das Handy nicht mit mir ausgestiegen ist.

00:02:14: Ich bräuchte ihn so los.

00:02:16: Ich dachte immer, wieso ist das jetzt passiert?

00:02:26: Wie kann ich so blöd sein und das Handy liegen lassen?

00:02:30: Habe ich eigentlich irgendeinem etwas im Griff im Leben?

00:02:36: Und diesen Moment ... Der Stress hat, dass ich mein Handy irgendwo weiter zugefahren will.

00:02:47: Es löst Stress aus und es ist alles in diesem Ding drin.

00:02:52: Und dann aber noch das enorme Stressgefühl weckt dem Stress.

00:03:00: Dass man wirklich auch mit sich selber so hart ins Gericht geht Ein innerer Dialog geführt, der so wertend ist und so verurteilend ist.

00:03:12: Ich glaube das ist etwas, die ganz viel kennt.

00:03:17: Und weil es sehr viel kennt, habe ich gedacht, ich teile dazu ein paar Gedanken.

00:03:23: Was dann vielleicht hilft?

00:03:26: Und vielleicht hilft schon mal das nämlich ... dass das total normal ist.

00:03:31: Das heisst, dass es normal ist, dass wir manchmal so ein volles Fass haben und dass wir dann vielleicht einmal am Bahnhof sitzen und etwas berühmeln, wie ich.

00:03:44: Und dass es aber auch normal ist – weil wir von der Gesellschaft so geprägt sind -, dass wir ja immer alles arbeiten müssen, alles im Griff haben, immer noch mehr leisten, uns noch mehr optimieren sollten ... dass wir lernen, so hart mit uns zu sein und uns so viel abzuverlangen.

00:04:08: Wir sollten besser schlafen, besser planen, Resilienz sein, achtsam sein, produktiv sein.

00:04:14: Dass wir gesund essen können, in die dritte Säule einzahlen, dann auch noch Spuren machen, das Nervensystem regulieren.

00:04:22: Wir sollte irgendwie nie Fehler machen.

00:04:26: dass ich ein Zeitmanagement immer noch besser im Griff habe.

00:04:31: Und, und, und ... Ich könnte hier auch ganz viele Gedanken teilen mit dem, was man alles solltet.

00:04:39: Was wir nicht so lernen, ist, dass wir weniger machen dürfen.

00:04:46: Dass Fehler sein dürfen.

00:04:49: Das Handys können einfach Licken bleiben und es nicht so schlimm ist.

00:04:54: Dass es Tage gibt, die zu viel sind das fast einmal voll ist.

00:05:02: Und es ist dann ganz, ganz stark immer eigentlich so, dass wir die Schuld bei uns suchen und uns dann noch verurteilen.

00:05:14: Das heisst, wir haben den Stress schon – und dann beschimpfen wir uns selbst.

00:05:20: Ich teile ... dass ich das auch mache.

00:05:23: Ich finde, es kann auch Stress auslösen.

00:05:26: Wenn man dann nur sagt, bist du einfach eine gute Freundin in so einem Moment ... Nein!

00:05:32: Das ist gar nicht so einfach.

00:05:35: Es ist ein Automatismus, der viel mit Prägung und Strukturen hat.

00:05:41: Mit den Gesellschaften, die wir drin sind.

00:05:42: Dass wir denken, ich habe es im Griff.

00:05:50: Ich finde schon allein, dass das so ist – hilft doch.

00:05:54: Was ich dann auch hilfreich empfinde, ist wie wir auf Stress schauen und Stress findet statt.

00:06:03: Stress ist per se nicht etwas Schlechtes.

00:06:07: Wir Menschen können stressen, Stress treibt uns an.

00:06:11: Das kann auch lässig sein.

00:06:13: Interessant, spannend, kreativ und belebend ... Aber wenn wir den Harnen von dem Fessel, das man wieder regulieren und in Spanien leben könnte, dann wird es manchmal ausstrengend.

00:06:31: Ich arbeite ganz fest nach dem Konzept Stress findet statt.

00:06:35: Und viel von dem, was uns stresst, können wir nicht einfach irgendwie wegoptimieren.

00:06:43: Es ist einfach ... Und manchmal ist das Leben unglaublich streng und hat die Schwerse für uns.

00:06:50: Ich glaube auch, so mit diesen Gesprächen, wo ich mich hier teile im Podcast mit Menschen, die bewältigen ... Kommt man also Einblicke über oder in Lebensfelden?

00:07:00: Was mir Menschen alles bewältigt?

00:07:02: Das ist sehr unterschiedlich!

00:07:05: Aber die meisten haben das Recht zu rucksäckeln.

00:07:08: Und dieser Stress lässt sich nicht einfach wegemachen.

00:07:14: Und auch der, wenn wir Kindkross sind und Prüfstätige sind.

00:07:19: Gerade in den Rasschauren des Lebens, die ganz viel gleichzeitig sind ... Wenn Stress wie ein Wind wird, stürmt es immer wieder.

00:07:32: Das ist das.

00:07:35: In diesem Modell geht man fest davon aus, dass man sagt, dass der Stress stattfindet.

00:07:42: Und das nenne ich mit der Sekundärin.

00:07:45: Nein, jetzt habe ich lustigerweise ... Das ist auch gut zu lassen, weil man Fehler machen darf.

00:07:50: Das ist gut!

00:07:51: Der primäre Stress nenne ich das.

00:07:53: Also den Stress, der einfach gerade hier ist.

00:07:57: Zum Beispiel eine strenge Tag bei mir und dann die Hände, in der der Frau fährt.

00:08:05: Die zweite Stressschicht Das ist ein bisschen wie wenn der primäre Stress der äussere wäre.

00:08:12: Das, was wirklich gerade ist, ist den sekundären Stress das, was wir uns dann selber sagen in diesem Moment.

00:08:22: Wie wir uns bewertet und mit uns umgehen und über uns richten.

00:08:34: Und der sekundäre Stress ist eben so ein Automatismus, das viel mit diesen Strukturen zu tun hat.

00:08:42: Und dann kann man aber anfangen... Ich habe mir gewisse ein Bild, wenn es eine Tonspur wäre und ... Das Radio-Kritik, also der Radiosender von Hause im Griff.

00:09:01: Du, Tupel!

00:09:02: Wieso ist er das jetzt passiert?

00:09:04: Und du müsstest doch jetzt entspannter sein und klassener sein.

00:09:08: Du müsstest irgendwie besser organisiert sein.

00:09:14: All das, was damit kommt, was wir alles noch müssen, besser machen und optimierter ... Wenn das ein Radio-Sender wäre, dann kann man den Schritt für Schritt – und das ist ein lebenslanger Prozess – anfangen etwas leiser zu stellen.

00:09:35: Allein schon ... dass man sich Gedanken macht, dass es eben andere Formen ist von Stress.

00:09:41: Dass wir ganz häufig, wenn wir Stress erleben auch noch uns selber stressen und dass das automatisch passiert.

00:09:50: Jetzt reiste ich doch mal zusammen!

00:09:52: Andere arbeiten das auch, weil so bist du jetzt schon wieder müde.

00:09:56: Also jetzt solltest du doch mit dem besser umgehen können?

00:09:59: Ah heute habe ich sie überhaupt nicht auf die Reihen gebracht.

00:10:02: Ich brachte nicht das an, dass wir alles vorgenommen haben.

00:10:06: Ich sollte doch belastbarer

00:10:07: sein.".

00:10:09: Und dann oder einfach mal so die Frage ... Okay, irgendwo haben wir das alle etwas drin, damit wenn man schon ein bisschen nervlich am Boden liegt, dann gehen wir uns selber eigentlich noch ein wenig.

00:10:31: Das ist der sekundäre Stress.

00:10:34: und dort Dort können wir die Tonspur regulieren, den Radiosender und vielleicht auch einen neuen Sender programmieren.

00:10:48: Schritt für Schritt.

00:10:50: Ich habe mir gesagt es ist das Radio-Selbstmitgefühl, das Radio milde.

00:10:57: Das Radio, was du nicht sagen solltest alles noch besser machen ... Sondern, die einfach mal darfst dir sagen hey ja das war jetzt aber auch ein strenges Tag.

00:11:12: Und dabei wie einmal anerkennen was gerade ist!

00:11:19: Das heisst bemerken, ich habe gerade Stress.

00:11:24: Ich habe Stress wegen dem, was es ist.

00:11:26: Vielleicht haben die Kinder in der Nacht schlecht geschlafen.

00:11:29: Du hast eine wichtige Präsentation im Büro und das ist gerade Stress.

00:11:35: oder du hast finanzielle Sorgen oder streit mit einem Partner und dieser Stress ist gerade.

00:11:42: Und dann auch anerkennen ... Okay, wie gehe ich mit mir um?

00:11:48: Wie rede ich über mich?

00:11:51: Und dann dürfen wir dort anfangen, ein wenig zu verändern.

00:11:58: Dass du weisst ... Hey!

00:12:01: Scheisse, das ist ja gerade wirklich viel.

00:12:05: Kein Wunder war ich müde.

00:12:07: Es war eine sehr strenge Nacht.

00:12:09: Keine Wunder bin ich dünnheutig.

00:12:13: Keinen Wunder sitze ich am Bahnhof und prüle etwas.

00:12:16: Kein Wunder, dass ich heute nicht alles geschafft habe.

00:12:21: Oder kein Wunder zu sorgen oder Angst habe.

00:12:26: Und das ist nicht Resignieren, sondern ein Anerkennen der Realität.

00:12:34: Dann kannst du auch mal anfangen, die Vorderung an dich zu verändern bzw.

00:12:42: eigentlich einfach auf das Anpassen, was gerade ist ... Wenn ich an den Tag zurückdenke, was so viel los war, ist es kein Wunder, dass mein Handy weiter zugefahren ist.

00:13:00: Dann darf ich einfach mal am Bahnhof sitzen und etwas brühen lassen.

00:13:04: Und dann darf ich mich von meinem Freund trösteln lassen ... Wir sagen eigentlich mache ich recht viel U-Gut!

00:13:16: Und für heute ist vielleicht einfach mal genug und das Fässli ist voll.

00:13:22: Die Frage, was wäre eigentlich, wenn ich diese Umstände... Also wirklich auch, wenn wir dieses Fässl hineinschauen ... und eben nicht quasi dass du so mein Achter, was da alles drin ist sondern das Beachten um ihr selber achtsam und mild begegnen?

00:13:45: Was ist dann eine angemessene Erwartung an mich.

00:13:50: Vielleicht eben nicht, dass ich weiter leistet muss, sondern dass ich weniger machen darf und Pausen darf.

00:14:03: Und dass es einfach mal genügend ist.

00:14:07: Und das völlig okay ist!

00:14:09: Einfach mal nichts mehr mögen.

00:14:12: Und manchmal kann man sich dann ... Wirklich auch wieder anfangen, Schritt für Schritt entspannen und sich überlegen.

00:14:21: Was tut mir gut?

00:14:23: Vielleicht kannst du dir einen kleinen Glimmer schenken ... Und dir etwas tun, das irgendwie schön ist, was ich tröstet oder entlastet habe.

00:14:37: Übrigens!

00:14:39: Das Handy ist zurückgefahren zu mir.

00:14:43: Wir konnten es hier tatsächlich orten, weil eine ganz liebe Frau auf diesen Opferlnummern angeglutet hat.

00:14:51: Und ... Das war mein Reisenglimmer von dem Tag, dass ich das Ende wieder bekam.

00:14:59: Was noch viel schöner daraus entstanden ist, war, wir sind dort zum Nacht eingeladen und spaten gekommen.

00:15:06: Ich war wirklich auch durch den Wink.

00:15:09: Und ich habe dann das teilt.

00:15:13: Ich habe dem Abend ein Geschenk bekommen von einer Frau, die mir eingeladen war und mit einem verstorbenen Gott zu tun hatte.

00:15:25: Etwas aus Ihrem Stoff.

00:15:29: Und dann musste ich gerade noch einmal berühren, als ich das bekam, weil mich das so gefreut hat und berührt hat.

00:15:36: Dann habe ich an diesem Abend ganz viel teilt.

00:15:41: Und was so schön ist, ist, wenn wir anfangen über das, was in unserem Fässchen drin ist.

00:15:47: Einfach die Zeige zuzumuten und nicht immer, dass man so verschlossen haltet und so tut, als ob nichts wäre, dann entsteht noch etwas schöneres als das wiedergefundene Handy an diesem Tag, nämlich eine Abung von ganz tiefer Verbundenheit, die unglaublich stärkt und sich mega warm ... und das haltet immer noch nach.

00:16:14: Und die Gedanken teile ich heute, weil ... Ich glaube alle kennen zum Moment im Klinen oder im Großen, wo sie merken, dass es zu viel ist.

00:16:28: Vielleicht ist es möglich, wenn du die Folge abstellst, einen Moment innen zu halten, dir bewusst machen, was du alles drehst in deinem Fessel und dich anerkennender Führung.

00:16:42: Vielleicht dir auch einmal ein bisschen auf die Schulter klopfen?

00:16:49: Der Podcast ist unabhängig, werbenfrei und das totals Herzensprojekt.

00:16:56: Darum freut es mich besonders, wenn du abonnierst, herzlich und teile.

00:17:02: Denn dann kann er weiter wachsen!

00:17:05: Wenn noch mehr möchtest du mich unterstützen, kannst du mir gerne auf www.beimeacoffee.com und Kaffee spendieren.

00:17:14: Danke vielmals!

00:17:15: Den Link findet ihr in der Show noch.

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