Zwischen Unsicherheit und Vertrauen
Shownotes
Unsicherheit gehört zum Leben – und trotzdem fällt es uns oft unglaublich schwer, sie auszuhalten. Unser Kopf sucht nach Antworten, spielt Szenarien durch und versucht, Kontrolle über etwas herzustellen, das sich vielleicht gar nicht kontrollieren lässt.
Ich teile in dieser Folge Gedanken und Impulse, die mir selbst und auch in meiner Arbeit immer wieder helfen: den Blick darauf zu richten, was tatsächlich in unserem Einfluss liegt, Unterstützung nicht nur zu suchen, sondern sie wirklich anzunehmen, den Körper in Momenten grosser Verunsicherung zu stabilisieren und uns an all das zu erinnern, was wir in unserem Leben schon bewältigt haben.
Denn Vertrauen bedeutet für mich nicht, mir einzureden, dass alles gut wird. Sondern darauf zu vertrauen, dass es einen Weg geben wird. Dass wir ihn nicht heute schon kennen müssen. Und dass wir ihn nicht alleine gehen müssen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Sie können sagen, es wird alles gut.
00:00:03: Das Leben zeigt, dass immer wieder mal das nicht alles gut wird.
00:00:07: Sondern einer so okay.
00:00:09: Ich habe mich mega ausgefordert und ich weiss nicht wie es ausgeht.
00:00:14: Es überfordert mich.
00:00:17: Scheisse!
00:00:17: Es ist traurig.
00:00:18: Es macht mich vielleicht auch hässig.
00:00:20: Und es ist mega, mega schwierig gerade.
00:00:25: Aber auch wenn es gerade schwierig ist ... Gleich Schritt für Schritt irgendeinen Weg finden.
00:00:43: Eins ist klar, wir alle struggleen und manchmal tut das Leben auch weh.
00:00:48: Plastofisherz ist ein Podcast, in dem ich in diesem allem begleitet.
00:00:53: Mit Gedanken, Impulse und Gespräche direkt aus meiner Coachingpraxis, die dich stärken und entlastet.
00:01:02: Ich bin Zara Satir und freue mich, wenn du immer wieder schienst.
00:01:06: Wenn du etwas brauchst, das dir eine Lichtigkeit schenkt ... Und ein bisschen dein Herz wärmt!
00:01:12: Das ist ein Solo-Volk.
00:01:15: Sieht es alleine vor dem Mikrofon und eventuell muss ich das Mikrophone verlassen und die Katze rauslassen.
00:01:21: Ich muss auch mit den Türen zumachen, wenn ich aufnehme.
00:01:26: Manchmal wohnen wir in einem Haus mit vielen Kindern und dann wird es manchmal schlutt.
00:01:31: Und ich arbeite es aber nicht, meine Katze so herzlich auf dem Stuhl schlafen zu nehmen und auszudrücken wie sie mir etwas leidtut.
00:01:42: Ich habe ihre Müssen etwa von einer Stunden Maus wegnähen, die sie nach Hause gebracht hat.
00:01:50: Meine Katzen-Tagewohnheit, dass sie Müsse nach Hause bringt und dann einfach mit ihnen sein will.
00:01:56: Sie töten sie auch nicht.
00:02:00: Ja, ich sehe das etwas anders.
00:02:02: Du fangst dann an mit diesem Maus mit einem Küche-Sieb ein und bringst ganz weit weg von der Katze.
00:02:10: Ich bin mittlerweile ziemlich gut.
00:02:13: Ich habe seit sieben Jahren Übung.
00:02:15: Diese Katze ist eine gute Müssefängerin oder eben auch nicht.
00:02:20: Einfach eine Innenbringerin vielleicht mehr.
00:02:23: Und obwohl wir den Maus in dem Inneren am meisten leiden, tut mir nachher die Katze auch ein bisschen leid.
00:02:30: Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was es über mich aussieht.
00:02:33: Weil sie dann immer so verdattet ist und die Maus überall sucht.
00:02:39: Und ja ... ich habe vielleicht einfach ein zweites Herz.
00:02:44: Was ich auch habe, ist ein volles Herz.
00:02:47: Und das auch wegen euch, der den Podcast loslässt.
00:02:52: Ich habe unglaublich gefreut, dass ich merke, dass mein Herzensprojekt ... andere Menschen haben vielleicht so Hobbys oder vielleicht ist es ein Podcast, einfach ein Hobby.
00:03:06: Nein ich weiss das nicht aber ich habe das ja einfach gestartet und Es ist auch schön dass er bei uns so gut ankommt.
00:03:16: Ich freue mich über jede Nachricht.
00:03:19: Und was mich auch so wahnsinnig gefreut ist Dass ihr mir Kaffees spendiert auf beiden mir Koffee und Ja mich berührt, dass ich unglaublich gespürt habe.
00:03:35: Das ist etwas Gutes, das kommt an und es gibt mir auch Mut zu weitermachen.
00:03:44: Ja also die Energie, dass sich das in der Freizeit machen.
00:03:48: Und das ist mega schön!
00:03:50: Darum rede ich heute hier mit einem vollen Herzen über ein Thema, den wir immer wieder in meiner Arbeit begegnet.
00:04:01: die ich aber auch gut selber kenne.
00:04:05: Nämlich den Umgang mit Situationen, die ganz viele Verunsicherung auslösen, die wir nicht wissen wie es weitergeht, wo wir nicht wüssten, ob es gut kommt und wo wir vielleicht keine Antwort haben oder uns überfordert fühlen für Unsicherheit.
00:04:29: Und wo wir so froh wären, es gäbe irgendwie eine solche Sicherheit.
00:04:35: Wir wissen dann einfach ... Hey!
00:04:37: Es wird wieder gut.
00:04:44: Ich merke dann an mich wie mein Kopf in der Suche die Lücke zu fühlen mit Nachdenken und Szenarien, mit Lösungen suchen.
00:04:54: Und ich glaube den meisten geht das so.
00:04:56: Wir machen uns dann viel Sorgen.
00:05:02: Ich glaube, das ist unmenschlich.
00:05:05: Wir können sehr schwer mit allem Umgang, was so ungewiss ist und gleichzeitig gehört es eben zum Leben.
00:05:17: Es ist ein Wahnsinn, viel ungewissem.
00:05:19: Es kommt immer wieder anders, als wir denken.
00:05:22: Und ich glaube jetzt auch, dass gerade die Gespräche mit den Gästen, die ich schon geführt habe, zeigen, wie ein heftiges Leben ... Einmal mich herausfordern, weil es einfach ganz andere Pläne gibt als wir.
00:05:39: Das gibt es im Großen so wie in der Liebe meiner Gäste.
00:05:47: Aber auch im Kleinen.
00:05:51: Was ein Automatismus ist, man versucht die Sicherheit herzustellen und das ist sehr menschlich, denn das Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle Ein psychologisches Grundbedürfnis.
00:06:04: Wir haben gerne Sicherheit, wir brauchen sie auch.
00:06:08: Und gleichzeitig finde ich es so wichtig, dass man darüber redet ... Hey!
00:06:15: Wir müssen irgendwie uns immer wieder selber helfen, wenn's eben nicht sicher ist, wenn wir diese Kontrolle nicht haben oder ich gehe manchmal sogar so weiter und sage Ja, die Kontrolle gibt es einfach nicht.
00:06:36: Also das Leben ist nicht kontrollierbar auch wenn man es unglaublich gerne kontrollierbare hätte.
00:06:48: Und unser Kopf möchte irgendwie offene Geschichten immer schliessen und das hat auch mit unserem Nervensystem zu tun.
00:06:56: oder wenn wir merken, dass etwas unsicherer ist.
00:07:00: Ist nicht so wie wir gedacht haben.
00:07:01: dann gerade eine Aufregung und wir werden aktiviert Und wir kommen auch so in ein Worst Case-Denken rein.
00:07:09: Wir haben dann ganz viele Gedankenschlafen, wenn und denn ... Es wird immer schlimmer und immer schlimme.
00:07:20: Wenn ich euch wiedererkenne ... Ich habe das Gefühl, dass es eigentlich so ist.
00:07:25: In jedem Leben ein Thema.
00:07:26: Darum mache ich die Folge, weil ich einfach so viel mit dem arbeite.
00:07:31: Danach gibt es natürlich keine einfache Lösungen, wie man die Toleranz der Unsicherheit gegenüberkommt.
00:07:41: Das ist ein bisschen eine Erarbeitung.
00:07:45: Es wurde so theoretisch, aber die Unsicherheits-Toleranz.
00:07:51: Dass wir irgendwie einen Umgang lernen ... Mit dem, wo man nicht kontrollieren kann.
00:08:00: Mit dem was wir nicht wissen und mit dem was man auch antworten kann.
00:08:06: Irgendwie gerade die Hände und wo wir v.a.
00:08:09: nicht beeinflussen können.
00:08:12: Und etwas, das ich immer wieder empfehle und selber mache ist, dass ich mich aufschreibe.
00:08:22: Das mache ich wirklich selbst.
00:08:25: Was habe ich eigentlich unter Kontrolle?
00:08:28: Ich nehme mir ein Papier und einen Stift.
00:08:30: Dann schreibe ich mal auf das, was ich Einfluss habe wie ein Kreis und schreib es rein.
00:08:38: Vielleicht können wir Unterstützung bieten.
00:08:41: Was kann ich entscheiden?
00:08:44: Wo setze ich eine Grenze?
00:08:47: Was kann heute noch für mich tun?
00:08:52: Und vielleicht auch was sage ich oder wem sage ich es?
00:08:57: Und dann gibt es den riesigen Raum, in dem man nicht kontrollieren kann.
00:09:02: Alles was andere Menschen angeht.
00:09:05: Wir haben das einfach nicht unter Kontrolle, welche Entscheidungen oder eben nicht Entscheidungen andere Menschen treffen.
00:09:16: Beziehungen wieder ein Thema.
00:09:18: Dass wir uns wünschen, dass man zusammen in einem Prozess gehen kann oder der Reflektionsstab findet und sich ein Verhalten verändern würde.
00:09:27: Dass man gemeinsam am gleichen Strang zieht unter anderem.
00:09:35: Die andere Person macht es einfach anders.
00:09:38: Wir konnten das nicht unterkontrollen.
00:09:42: für uns zu handeln und uns zu sagen.
00:09:44: Aber wir haben nicht unter Kontrolle, was andere Menschen machen, wie sie auf unsere reagieren wollen, welche Entscheidungen sie treffen.
00:09:54: Und dann können wir einfach null kontrollieren, was das Leben mit uns vorhat, was passiert?
00:10:03: Was morgens passiert oder in der Zukunft passiert?
00:10:06: Wie sich etwas entwickelt?
00:10:09: Ein Verlauf!
00:10:13: Ich finde ... immer wieder hilfreich sich das so bewusst machen.
00:10:17: Manchmal ist es frustrierend, weil es scheisse ist!
00:10:21: Es ist scheisse, wenn man merkt, wir haben es nicht unter Kontrolle und es ist einfach nur für unsicher.
00:10:29: Das fühlt sich überfordert an.
00:10:30: Aber ich finde, dass alleine aufzeichnen für mich macht einem etwas klar.
00:10:39: Wo kann ich wirklich gerade etwas tun?
00:10:43: Und wo bin ich eben gefordert, auszuhalten?
00:10:47: Eben irgendwie die Unsicherheitsdoleranz entwickeln.
00:10:52: Dass ich es gerade nicht bestimmen kann und kontrollieren oder wissen kann oder auch nicht verändern kann.
00:11:01: Das ist mega-mega schwer!
00:11:03: Wenn ich heute hier über das Thema rede ... Ich messe mir auch nicht an, dass ich in dieser Folge Wird alles sagen können, was zu diesem Thema zu sagen gibt?
00:11:15: Wie ist das Risiko?
00:11:16: und ich werde wahrscheinlich immer wieder darüber reden.
00:11:20: Ich finde es ist ein wichtiges Thema.
00:11:25: Wir sind immer unterwegs mit diesen Themen, die uns im Leben fordern.
00:11:29: Es ist ein Prozess aber vielleicht ist diese Folge wie einfach mal so einen Anfang von einer offenen Gestalt um darüber nachzudenken.
00:11:40: ja was unterstützt uns dann Wenn wir müssen aushalten, dass man es nicht unter Kontrolle hat.
00:11:47: Dass wir nicht wissen, dass wir in einem Schwebezustand sind.
00:11:56: Ich glaube, versuchen alles unter Kontrollen zu bringen ist menschlich und gleichzeitig hilft es nicht wirklich.
00:12:07: Es gibt ja diese Kontrolle gar nicht und das kostet uns auch sehr viel Energie.
00:12:14: Eigentlich liegt die Antwort darauf, noch jemand anderes in Vertrauen zu nehmen.
00:12:22: Also nicht, dass ich ihnen sagen würde, es wird alles gut, weil ... Ich habe das Leben gezeigt, dass immer wieder einmal das nicht alles gut wird.
00:12:32: Sondern einer so, okay!
00:12:34: Ich bin gerade mega ausgefordert.
00:12:37: Ich weiss nicht wie es ausgeht.
00:12:39: Das überfordert mich.
00:12:42: Scheisse, es ist traurig.
00:12:43: Es macht mich vielleicht auch hässig und es ist mega-mega schwierig gerade.
00:12:50: Aber auch wenn es gerade schwierig ist werde ich gleich Schritt für Schritt irgendeinen Weg finden Und ich muss das jetzt noch nicht kennen Und ich muss auch nicht wissen, wann er anfährt.
00:13:11: Aber einfach so, dass er fährt, vielleicht fährt noch jemand heran.
00:13:15: Aber auch so das Vertrauen rein, dass es einen Weg wird geben.
00:13:23: Das hat man manchmal in diesem Moment nicht, aber ich finde allein sich das zu sagen und manchmal aufzuschreiben wirkt stabilisierend und stärkt
00:13:33: Unsicherheitsdoleranz.".
00:13:37: Und was dann manchmal auch hilft, ist so die Frage ... Okay.
00:13:47: Wenn ich an meine Vergangenheit denke, habe ich dort Situationen erlebt, wo ich vorher nicht gewusst habe, wie ich sie jemals bewältigen kann?
00:13:59: Wo ich denke, das arbeite ich nicht.
00:14:01: Das traue ich mich nicht und halte mich nicht aus.
00:14:05: Ich kann es irgendwie nicht haben Vielleicht auch einfach notieren oder reflektieren.
00:14:13: Ja, was hat ihr denn geholfen?
00:14:16: Vielleicht auch wer hat dir geholft?
00:14:21: Was so konkret?
00:14:23: Vielleicht also die ganz kleinen Sachen?
00:14:26: Was hat dich unterstützt?
00:14:28: Und was hast du auch über dich gelernt in diesem Moment?
00:14:33: Was einmal wieder spannend ist und das zeigen die Gespräche, die ich hier im Podcast führen kann.
00:14:39: Welche Ressourcen, welche Fähigkeiten, welche Strategien hast du in diesen Moment entwickelt, wo du vielleicht vorher gar noch nicht gekannt hast?
00:14:52: Ich glaube, dass so viele Menschen sich so viel tragen ... wo sie sich irgendwie selbst helfen und unterstützen und begleiten können.
00:15:05: Und wenn wir uns das dann bewusst machen, aber nicht gerade Druck aufsetzen, dass man jetzt wissen muss, wie wir mit dieser Situation umgehen, sondern vielleicht mehr ... Ich weiss ja, ich habe so ein Bild von ... Wenn es etwas ist, in dem man ... Manchmal sind die Baustellen riesig und manchmal sind sie klein.
00:15:38: Ich habe den Gedanken, ich bin ein kleiner Gälebacher und der kleine Gäli-Bagger kann nur Steine und Steine ... Tag für Tag und Schritt für Schritt an dieser Baustelle arbeiten.
00:15:54: Die Baustell ist ja plötzlich da, ich kann auch nicht wissen, was hier genau gebaut wird.
00:16:01: Ich muss vielleicht zuerst in die Steine abtragen und mal den Raum sehen.
00:16:08: Was unwichtig ist ... Ich muss meinen kleinen Gälenbacker immer wieder in die Garage fahren, dann muss er aufdanken und muss gewartet werden.
00:16:20: Dann kann ich auch mir noch andere Backe holen.
00:16:23: Vielleicht kann ich eine Flotte bilden, weil zusammen geht es damit auch etwas einfacher.
00:16:30: Weil was Situationen in sich tragen ist, dass sie in der Überforderung, die sie auslösen, in der Verunsicherung unglaublich häufig so ein Einsamkeitgefühl ... Es fühlt sich dann wie einem ganz alleine mit dem.
00:16:50: Ich kenne das gerade auch, was zum Beispiel der Behinderung und die Erkrankungen von meinem Sohn.
00:16:57: Das habe ich so fest in meinem Leben.
00:16:59: Ich habe so viel ein Riesenfeld aus ganz vielen Themen und riesigen Baustellen, wo ich keine Antworten habe, die ich aushalten muss ... die Toleranz entwickelt oder auch schon entwickelt hat, dass ich es absolut nicht unter Kontrolle habe.
00:17:24: Und das löst ein Gefühl aus von Ohmach manchmal und eben dann so ... Ich bin alleine!
00:17:33: Obwohl ich weiss, dass in meinem Leben nicht allein ich bin, fühlt sich das manchmal an.
00:17:40: Dann ist es so hilfreich wenn man sich wirklich auch mal aufschreibt, oder wieso wirklich wie vor Augen führt.
00:17:51: Okay?
00:17:51: Welche sind denn meine anderen Bagger?
00:17:53: Welchen sind die Menschen?
00:17:55: und ich meine auch Fachstellen?
00:17:56: Das müssen Sie nicht nur unbedingt in Freundinnen- oder Freunden-, oder im Familienkreis sein, sondern können auch Fachstelle sein!
00:18:03: Ich habe zum Beispiel immer mehr psychotherapeutische Unterstützung geholt mit allem was mit den Kranken von meinem Sohn zu tun hat ohne ... Wie kann das nicht bewältigen können?
00:18:16: Das Aushalten des Nicht-Wissenes müssen ertragen.
00:18:21: Man darf sich wirklich eine grosse Flotte zusammenstellen von Sachen, die helfen, aber auch von Menschen, die helpen.
00:18:31: Wenn man merkt, dass man viel tragen muss, was man nicht unter Kontrolle hat.
00:18:39: Und dann eine weitere Strategie, wie man das Vertrauen stärken kann ... ist über den Körper.
00:18:48: Wir sind auch ganz viel Körper, wir nehmen auf drei Ebenen wahr über Kognition und Emotion aber auch über den Körpern.
00:19:00: mit Unsicherheiten konfrontiert und schmerzhaft, werden wir hochaktiviert.
00:19:06: Unser Nervensystem ist auch aktiviert.
00:19:10: Das ist ein Riesenthemenbereich, in dem ich finde, da gibt es unglaublich viele ganz wertvolle Übungen, wie man sich stabilisieren kann, wie er sich wirklich unterstützen kann, überlastende Emotionen ... ein bisschen entstresst werden, wie man mehr Vertrauen aufbauen kann.
00:19:33: Ich werde sicher Folgen zu diesem Thema machen und über den Körper Emotionen regulieren.
00:19:40: Aber heute möchte ich einfach eine Übung vorstellen von ganz vielen Möglichkeiten.
00:19:49: Und das ist so ... Wie den Körper wieder zurückholen.
00:19:55: Aus den Gedanken, die so Barske-Szenarien haben.
00:20:01: Der Körper zurückkommt, das klingt etwas lustig.
00:20:03: Aber unser Körper, wenn er aktiviert wird, geht auch in Sorgen und überall anehen.
00:20:09: Darum lege ich manchmal dann am Boden, aber man kann es im Sitzen machen.
00:20:15: Wichtig ist, dass du endlich deine Füsse ganz gut spürst, dass sie richtig gut den Boden berühren.
00:20:24: Wenn du leidst oder sitzt, schaust du über den Hörstenboden.
00:20:29: Dann nimmst du einfach etwas Zeit zum Warnen, dass dieser Boden hebt und das du dreht bist.
00:20:39: Und dann tuest du atmen.
00:20:41: Auch hier gibt es ganz viele Möglichkeiten.
00:20:44: Atmen ist ein wundertool!
00:20:48: Ich kann stundenlang nur über das Atmen reden, über Brad's Work, alles was mit dem zu tun hat.
00:20:56: Jetzt möchte ich euch einfach mitatmen.
00:20:59: Vier, sechs.
00:21:00: Wenn ihr länger ausatmet ... Du hast schon einen Schluck getränkt, jetzt habe ich gerade so ein krottem Hals.
00:21:09: Wenn wir vier, sechs atmen, die längere Ausatmung gibt eine Beruhigung und ihr zählt in eurem Tempo auf vier beim Einatmen und auf sechs ausatmen.
00:21:27: Und das wiederholt man ein paar Mal.
00:21:31: Bis du spürst, irgendwie ist es mehr Vertrauen hier.
00:21:38: Das muss ihm überhaupt nicht riesig sein.
00:21:43: Manchmal ist es hilfreich, wenn man sich eine schöne Aussicht aus einem Fenster oder auch sonst etwas anschaut im Zimmer, den man gerne hat ... oder eben in der Natur.
00:22:01: Und dann sagt er einfach, okay das ist mega schwierig ich weiss nicht was kommt aber jetzt bin ich gerade da und ich muss jetzt gar keine Lösung haben.
00:22:15: Ich muss nicht wissen wie es weitergeht und ich glaube es nicht, aber ich sage mir Es wird einen Weg geben.
00:22:28: Du musst das wirklich auch nicht glauben, aber es sagen euch das.
00:22:34: Und wenn ihr euch getraut sagt es laut, weil der ganze Worst Case-Inneridialog, all die Sorgen und alle Probleme, das gesamte Geschnur des inneren Kritikern von allen autoritären Stimmen, und, und ... Heddy sind immer laut in uns!
00:22:52: Darum dürfen da wirklich unterstützende Affirmationen, man kann sich das nicht genügend oft laut sagen.
00:22:58: Es hilft so fest!
00:23:01: Man fühlt sich manchmal vielleicht blöde bei.
00:23:04: Ich nötig bin schon damit aufgewachsen aber ich weiss dass viele finden es ungewohnt selber mit sich zu reden spannend ist.
00:23:13: Man findet sie auch nicht so komisch wenn man sich Leute sagt oh nein ich tuppel oder so.
00:23:18: Aber unterstützend Liebevolle Botschafters, ich selber.
00:23:23: Die sind manchmal so etwas seltsam zum Laut sagen.
00:23:28: Aber machen es unbedingt!
00:23:30: Und ihr müsst nicht glauben... Also wenn ihr sagt, ich finde einen Weg, ich vertraue darauf ein Gittenweg.
00:23:38: Möchtet ihr das nicht glauben?
00:23:40: Einfach nur sagen.
00:23:41: Wie es wirkt stabilisieren und es nähert die Unsicherheitsdoleranz.
00:23:47: Es tut v.a.
00:23:48: eures Vertrauen kräftig, das Vertrauen in euch, also wirklich so das Selbstvertrauen, also in sich Innenvertrauen dass man eben einen Weg wird finden, dass man das irgendwie schafft, dass wir das kapenwältigen aber auch das Vertrauen ins Umfeld, ins Leben vielleicht auch, vielleicht auch in einer Energie, die irgendwie treibt.
00:24:22: Je mehr ich das sage und über den Körper anfange zu spüren, desto mehr nehme ich die Aktivierungen ab.
00:24:34: Nein, es ist nicht alles weg!
00:24:37: Es ist dann nicht so, dass man klar ist, jetzt kann ich mit umgehen.
00:24:42: Das geht überhaupt nicht.
00:24:46: Aber es hilft.
00:24:49: Manchmal muss man ... Jeden Tag machen.
00:24:53: Ich weiss noch, wo meine Ehe zerbrochen ist.
00:24:55: Ich hatte so Angst, dass ich plötzlich mit den Buben alleine war und nicht arbeiten konnte.
00:25:01: Und ich hatte einen Freundin, der mir jeden Tag ein SMS geschickt hat und gesagt, du schaffst das!
00:25:07: Und ich sagte es mir einfach auch jeden Tag selber laut.
00:25:11: Und manchmal habe ich es nicht geglaubt.
00:25:13: Aber es war mega gut, was ich gemacht habe.
00:25:19: Dann möchte ich noch ein Gedanke mitgeben zum Thema ... Nicht kontrollierbar.
00:25:29: Den nicht kontrollierbaren Raum macht uns Angst, und das dürfen wir auch sehr beschissen finden, wenn so etwas passiert.
00:25:39: Ich finde es wichtig, das zu nennen können und nicht irgendwie sagen, dass Unsicherheitsdoleranz heisst, dass man dann immer einfach damit schlagen kann.
00:25:51: Aber wenn man wie kann ahnen, dass das Leben nicht kontrollierbar ist, dann entsteht aus dem Aussen auch eine Freiheit.
00:26:08: Und es klingt vielleicht etwas komisch ... aber ich kann zum Beispiel nicht bestimmen, ob ein anderer Mensch noch mit mir zusammen sein möchte oder irgendwie in meinem Sinn handelt oder meine Werte teilt, aber es kann auch niemand über mich bestimmen.
00:26:32: Oder über meine Entscheidungen.
00:26:34: und das ist Freiheit.
00:26:37: Und wenn das Leben immer alles sicher wäre und immer alles unter Kontrolle, dann würde es ja bedeuten, dass nie etwas unerwartet zu können passieren.
00:26:54: Es könnte ja ... keine Überraschungen mehr geben.
00:26:56: Auch die schönen Überraschen wären dann nicht mehr.
00:27:01: Es gibt so viele Schöne im Leben, die einem bei der Fahrt, die man vorher nie gedacht hätte ... Das habe ich z.B.
00:27:10: vorhin gesagt, was meine Ehe zerbrochen ist.
00:27:14: Ich habe ... es war so traurig, weil mir die Familie auch so wichtig war.
00:27:23: Ich hätte nie gedacht, dass ich heute wieder so glücklich in einer Beziehung bin.
00:27:28: Und das wäre mir nicht wieder vorhanden.
00:27:31: zum Beispiel und ich denke, wenn ihr jetzt so zurück schaut in eurem Leben, habt ihr wahrscheinlich auch ganz viele Beispiele.
00:27:39: Und ... Ich merke immer wieder so, dass man nicht kontrollieren konnte, heisst ja auch Vertrauen Nicht vertrauen, wie alles wird gut.
00:27:54: Vertrauen, dass das Schöne immer wieder kommt und das Gute auch immer wieder hier ist.
00:27:59: Dass das Leben eine Wundertäute ist.
00:28:02: Und dass man es schwierigen, traurigen, schweren, komplizierten, was manchmal einfach scheisse ist... dass man das irgendwie bewältigen kann und sich Hilfe holen darf.
00:28:15: Das Mama U Cid braucht auch, das ist Mama U Zeich... ...und sehr anstrengend!
00:28:24: Aber dass nachher immer wieder Noise kommt.
00:28:30: Und ich weiss nicht, aber ich finde es schön.
00:28:34: Ich finde es mega schön, dass das so ist.
00:28:39: Und das ist ein Thema.
00:28:44: Mit dieser Unsicherheitstoleranz ist das unwichtig.
00:28:51: Das begleitet mich auch nach wie vor und ich gehe immer wieder so in inneren Prozessen mit dem.
00:28:58: Manchmal habe ich das Gefühl, wir sind immer wieder gefordert, unsere Gefühlen und Gedanken.
00:29:06: Wie wenn es zwei Polaritäten gibt?
00:29:11: Auf der einen Seite ist das Vertrauen, auf der anderen ist es die Angst.
00:29:16: Auf der anderen Seite müssen wir immer wieder wie so ein Regler schieben, richtig vertrauen und vielleicht ist ja diese Folge so einen kleinen Schub an dem Regler.
00:29:29: richtig vertrauen und das finde ich wahnsinnig schön.
00:29:35: Und bitte aber nicht den Anspruch haben, dass es dann immer geht weil man immer wieder in die Angst kehrt.
00:29:43: Das ist völlig normal, weil die Angst uns schützt.
00:29:49: Darum wollen wir auch Kontrollen herstellen.
00:29:52: Bitte ganz lieb mit sich sein und man kann Unsicherheitstoleranz im Kleinen üben.
00:29:59: Wenn man merkt, ich möchte das eigentlich mehr haben ... Man kann zum Beispiel anfangen, einfach mehr Neues zu probieren.
00:30:09: Sachen machen, die noch nicht möglich sind.
00:30:13: Nachfragen, auch wenn es ein wenig peinlich ist.
00:30:17: Über etwas zu reden, das vielleicht schon am Spürst und es müssen grosse Sachen sein.
00:30:22: Aber immer mal wieder eine Schritte aus der Komfortzone rauszunehmen und sich in einen Raum wagen, wo man eben nicht weiss, wie's aussen kommt.
00:30:34: Das nähert und stärkt die Unsicherheitsdoleranz.
00:30:38: Und das kann im Fall mega-mega Spaß machen, sich in diesem ... kleine Challenges setzen, die eben nicht so Stress auslösen wie wenn es vom Leben dann ein passiert.
00:30:50: Sondern wir haben ein bisschen kontrolliert was man jetzt macht?
00:30:55: Man hat eigentlich unter Kontrolle in was für Unsicherheiten man sich übergibt und das finde ich noch schön, dass im Kleinen etwas üben mit dem Umgang.
00:31:12: Ich wünsche euch, was immer ihr gerade macht.
00:31:17: Dass er immer wieder so ... Neben allem, was uns Sorgen und Angst macht und irgendwie ... Gedanken auslöst von wen, dass sie auch immer wieder denken haben.
00:31:30: Das Gute und das Schöne ist immer auch hier.
00:31:35: Und kommt auch immer weiter!
00:31:38: Der Podcast ist unabhängig und werbenfrei und ein totales Herzensprojekt.
00:31:44: Darum freue ich mich besonders, wenn du abonnierst, herzlich und teile.
00:31:51: Denn dann kann er weiter wachsen!
00:31:54: Wenn du mehr unterstützen möchtest, kannst du mir gerne auf www.beimeacoffee.com in Kaffee spendieren.
00:32:02: Danke vielmals!
00:32:04: Den Link findest du in der Show-Note.
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