Wir haben schon genug Druck
Shownotes
💜 Danke, dass du dir Zeit genommen hast, diese Folge anzuhören.
Pflaster fürs Herz ist ein werbefreies Herzensprojekt. Mein Wunsch ist es, einen Ort zu schaffen, der stärkt, entlastet, Trost spendet und daran erinnert, dass wir mit unseren Herausforderungen nicht alleine sind. Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich sehr, wenn du ihn abonnierst, bewertest oder mit Menschen teilst, denen er ebenfalls guttun könnte. So hilfst du mit, dass Pflaster fürs Herz noch mehr Menschen erreicht. Wenn du meine Arbeit und den Podcast darüber hinaus unterstützen möchtest, freue ich mich über einen virtuellen Kaffee: ☕ https://buymeacoffee.com/sarasatir
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00:00:00: Eines ist klar, wir alle struggleen.
00:00:07: Und manchmal tut es Leben auch weh.
00:00:10: Plastofisherz ist ein Podcast, das ich in diesem allem begleitet.
00:00:14: Mit Gedanken im Püls und Gespräch direkt aus meiner Coaching-Praxis, die dich stärken und entlastet!
00:00:23: Ich bin Sarah Satir und freue mich wenn du immer wieder reinlassen kannst, wenn du etwas brauchst, was dir eine Lichtigkeit schenkt... ...und ein bisschen dein Herz wärmt.
00:00:36: Es zieht sich hier ganz alleine bei mir in der Praxis vor dem Mikrofon.
00:00:41: Und ich bin ein wenig aufgeregt, weil obwohl ich schon so lange da podcaste, ist es heute das erste Mal für mich.
00:00:51: Das erste Mal allein vor dem Microfon und dann erstens noch für mein neues Projekt, das mir alleine gehört.
00:01:03: Ich erzähle euch das!
00:01:05: weil es geht genau auch um das.
00:01:09: Nämlich sagen, dass man gerade unsicher ist und nicht alles im Griff hat müssen.
00:01:16: Darf darüber reden, wo wir es strengeln, wo man vielleicht traurig ist oder verzweifelt oder überfordert?
00:01:27: All das, was uns im Leben manchmal schwerfällt, was wehtut ... die einfach unglaublich anstrengend damit ist.
00:01:40: Und diese Idee zu diesem Podcast habe ich schon ganz lange und mein Leben ist ein Fals und in dem hat es ganz viel Schöntes, aber auch sehr viel Schmerzhaft.
00:01:52: Darum hat diese Idee müssen wir ganz lange warten bis sie jetzt geboren werden darf.
00:02:03: Ich möchte mit diesem neuen Format Ein Beitrag leisten gegen die Optimierung des Druckes.
00:02:11: Gegen den Anspruch, der wir so gesellschaftlich haben, dass man immer alles im Griff hat, das man immer leistungsfähig sein sollte und alles arbeiten kann.
00:02:26: Gegen das, was ich immer wieder auch in meiner Praxis beobachte, wenn ich Menschen begleite ... dass viele von uns unglaublich viel wissen, aber das Wissen erneut mich auch Druckerzeugt.
00:02:43: Gerade mit meinen Kernthemen, die ich seit ja jetzt vierzehn Jahre begleite Menschen in der Coachingpraxis und Workshops, wo es darum geht wie können wir dann im Alltag weniger Stress erleben?
00:03:00: Selbst für Sorge!
00:03:03: aber auch Fürsorge für die anderen.
00:03:06: Wie finden wir unseren stimmigen Weg zum Leben gestalten, umzugehen mit vielleicht Herausforderungen und Problemen?
00:03:16: Und dabei entsteht auch Druck, weil gerade diese Wörter – also Selbstfürsorge, Resilienz, Achtsamkeit – immer wieder missbraucht werden für eine Optimierung.
00:03:34: Für einen Druck musst du nur richtig machen.
00:03:38: Du musst dir nur genug Mühe geben, nur genug an dir arbeiten.
00:03:45: Nur genug das und dies machen.
00:03:47: Und dann wird es Leben einfacher!
00:03:52: Das ist auch die grosse Verarschung.
00:03:55: Und was die zweite ganz grosse Forschung ist, dass uns die ganze Zeit gesagt wird, wir sagen individuell verantwortlich für das, was strukturell eigentlich begründet ist.
00:04:11: Wir sind in einer Leistungsgesellschaft und im Kapitalismus.
00:04:16: Es wird Geld damit verdient wenn wir immer das Gefühl haben, wir sind zu wenig.
00:04:22: Wir müssen uns irgendwo optimieren.
00:04:25: Wir müssten schöner, zufriedener und leistungsfähiger sein.
00:04:30: Und man sind im Patriarchat.
00:04:34: Auch das Patriarchate löst unglaublich Druck aus – auf uns Frauen aber auch auf Männern.
00:04:44: Meine Arbeit bewegt sich immer genau zwischen der individuellen Begleitung und dem Einbezug der gesellschaftlichen Strukturen.
00:04:56: Und auch hier sollte ich in diesem Podcast Platz haben.
00:05:02: Ich freue mich sehr auf das Gestalten.
00:05:07: Wenn ich sagen gestalten, weiss jetzt, wer wird sich wahrscheinlich immer wieder verändern?
00:05:12: Das soll für ganz vieles Platz haben!
00:05:15: Einerseits möchte ich gerade Gedanken teilen mit euch.
00:05:19: hier alleine in der Praxis oder vielleicht auch von mir aus bei mir daheim, die mich beschäftigen.
00:05:27: Und ich habe auch Lust von euren Gedanken zu hören – also schreiben wir, wieder kann ich es aufnehmen!
00:05:33: Ich hätte Lust auch mit euch zusammen gestalten.
00:05:38: Ich werde immer mal wieder Strategien zu Themen aus meiner Coachingpraxis weitergeben.
00:05:46: Etwas, was ich das Gefühl habe, hilft weiter.
00:05:49: Das unterstützt und entlastet mich.
00:05:54: Vielleicht mache ich auch mal eine Übung.
00:05:57: Wer weiss?
00:05:57: Vielleicht gibt es eine Meditation oder eine Atemübung.
00:06:02: Und ich werde mit ganz unterschiedlichen Menschen reden.
00:06:08: Menschen, die irgendwie bewältigen ... Ja, das Leben kennen wir, wie es eben auch schwierig war und wo vielleicht herausgefordert sind.
00:06:19: Und ich habe Lust mit Ihnen darüber zu reden, weil in meiner Arbeit bin ich immer wieder sehr berührt von den Menschen, wie sie bewältigen und was sie alles für Ressourcen in sich tragen, um sich selbst unterstützen.
00:06:36: Ich möchte das sichtbar machen und habe Lust, sie zu befragen ja, was hilft denn?
00:06:43: Was gibt es vielleicht Hoffnung zur Versicht?
00:06:45: Was hat dich unterstützt und das sichtbar machen?
00:06:51: Und so zu zeigen, dass wir alle nicht alleine sind.
00:06:56: Wir haben vielleicht nicht alle die gleichen Themen.
00:06:59: Aber ich glaube fast alle Menschen tragen irgendetwas im Hucksack.
00:07:04: Ja manchmal ist der Hucksack schwerer, mal weniger ... aber hier ist er!
00:07:09: Und der Podcast soll ihm unterstützen und begleiten.
00:07:13: Weil ich glaube ganz, ganz fest daran, dass wenn wir alle in der Mut haben zu mehr Verletzlichkeit und einmal aufhören immer so tun, als ob man alles im Griff hat.
00:07:28: Und es einfach darf sein, wenn wir nämlich dürfen, ganz viel gleichzeitig sein.
00:07:37: Man darf zum Beispiel wie ich jetzt gerade, wenn ich hier ins Mikrofon rede, gleichzeitig Unsicher und mutig.
00:07:46: Aber auch müde und stark, traurig und voller Freude!
00:07:53: Wir dürfen alles sein.
00:07:57: Und wir dürfen v.a.
00:08:00: normalisieren, dass es manchmal ganz schwierige Zeiten gibt.
00:08:06: Und dass es Sachen im Leben gibt, die so fest wehtunten.
00:08:12: So fest wehtunten, dass man manchmal denkt ... Das arbeite ich nicht.
00:08:19: Dass wir eine Krise haben, die man nicht mehr weiter wissen und Hilfe brauchen.
00:08:27: Und ich sage an mich ja – krisen kann ich?
00:08:31: Wenn ich sagen kann, dann heisst es im Fall nicht, dass ich in dieser Krise irgendwie ein Happy bin und einen Dauergrenzen habe.
00:08:40: Nein!
00:08:40: Ich brühe mich auf viel.
00:08:42: Und wenn man mich total überfordert und völlig verzweifelt Wie oft habe ich in den letzten zwei, zwanzig Jahren immer wieder gedacht, dass ich das nicht schaffe.
00:08:54: Ich bin Mutter von einem zweizwenzigerigen Sohn, der eine Stoffwechselkrankung hat – ganz seltene, die ihn mehrfach behindert und viel mit dem zusammenhängt schmerzt ungemein.
00:09:13: Ein Schmerz machen wir so fest, Die Vergangenheit habe ich immer wieder gedacht, das überlebe ich nicht.
00:09:21: Weil er zum Beispiel Schmerzen hatte und die ich nichts dagegen machen konnte.
00:09:26: Und darum, wenn ich über Krisen rede ... dann rede ich nicht einfach als Fachfrau, sondern ich rede auch als einfach Sarah, der eben das auch kennt.
00:09:45: Ich kenne auch den Tod.
00:09:47: Ich habe zwei älteren Teile schon verloren Und ich kenne auch, wie es ist, wenn eine Familie zerbricht.
00:09:57: Gleichzeitig ist mir in diesem Innern immer wieder begegnet, dass es trotzdem oder vielleicht auch jetzt der Strecht ganz viel Schönes und Freude gibt – Sachen, die mir irgendwie wieder Leichtigkeit geschenkt haben zuversicht und vertrauen.
00:10:21: Das möchte ich mit euch teilen!
00:10:23: und mit den Menschen, die ich rede.
00:10:26: Die möchte ich auch befragen.
00:10:29: Was gibt Ihnen dann wieder zur Versicht?
00:10:31: So dass wir in diesen Folgen jede Fürsich irgendetwas drin hat, das unterstützend wirkt, was euch irgendwie begleitet, wenn ihr es gerade braucht ... wo euch das Gefühl gibt, dass wenn er Sorgen hat, wenn er es schagelt und wenn's Leben gerade wehtut, dass er nicht so alleine ist.
00:11:07: Und ich freue mich auf alles was kommt!
00:11:10: So schön bist du dabei und bis bald!
00:11:18: Der Podcast ist unabhängig und werbenfrei und ein totals Herzensprojekt.
00:11:24: Und darum freut es mich besonders, wenn ihr durch Abonnierer herzlichen und teilen will dann Dann kann er weiter wachsen.
00:11:34: Wenn du mich noch mehr unterstützen möchtest, dann kannst du mir gerne auf www.beimeacoffee.com ein Kaffeespendieren.
00:11:42: Danke vielmals!
00:11:44: Den Link findet ihr in der Shownot.
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